Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Mark Uth kritisiert S04! „Schwer nachzuvollziehen"

Mark Uth kritisiert den FC Schalke 04.
Mark Uth kritisiert den FC Schalke 04.
Foto: imago images/Jan Huebner

Gelsenkirchen. Mark Uth konnte sich beim FC Schalke 04 nicht wirklich durchsetzen und wechselte deshalb im Winter auf Leihbasis zu seinem Jugendverein 1. FC Köln. Bei den Kölnern blüht der 28-Jährige wieder auf.

In drei Wochen trifft der 1. FC Köln auf den FC Schalke 04. Vor dem Duell übt Uth Kritik an seinem Stammverein und bezieht Stellung.

FC Schalke 04: Uth-Unverständnis für Klausel

Per Leihe führte der Weg von Mark Uth zurück zu dem Verein, bei dem er groß geworden ist. In seinen ersten drei Spielen spielte er bereits eine wichtige Rolle und sorgte mit dafür, dass der 1. FC Köln den Abstand auf die Abstiegsränge vergrößert hat.

Zwei Vorlagen, ein Treffer und sechs Punkte – so lautet die starke Bilanz von Uth seit seinem Wechsel nach Köln. In der Rückrunde will er weiter für Furore sorgen, doch gegen den FC Schalke 04 muss er von der Tribüne aus zuschauen.

Schalke pochte beim Leihvertrag auf eine Klausel: Uth darf deswegen nicht gegen seinen Stammverein spielen. Beim einfachen Nationalspieler stößt das auf Unverständnis: Er könne die Entscheidung nur schwer nachvollziehen.

„Es stehen doch elf Spieler auf dem Platz und nicht ein einziger. Schalke wollte diese Klausel aber unbedingt haben, sonst wäre der Transfer nicht zustande gekommen. Daher akzeptiere ich das so“, sagte er dem „Express“.

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„Natürlich drücke ich dem FC die Daumen“

Wem Uth beim direkten Duell die Daumen drückt ist für ihn auch klar: „Natürlich drücke ich dem FC die Daumen, das ist gar keine Frage. Wir wollen nicht absteigen, das ist das Wichtigste. Schalke spielt oben mit. Ich trage das FC-Trikot – deshalb wünsche ich mir, dass wir gewinnen. Und ich finde es schade, dass ich nicht spielen darf.“

Ob Uth nach dem halben Jahr in Köln überhaupt nochmal ins Ruhrgebiet zurückkehrt, ist derzeit noch nicht geklärt. „Ich freue mich, wenn sich die Fans wünschen, dass ich bleibe. Aber ich entscheide nicht alleine über meine Zukunft. Ich für mich muss vor allem schauen, wo ich mich wohler fühle“, so der Stürmer, der weiter sagt: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts ausschließen.“

 
 

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