FC Schalke: Uth-Theater geht in die nächste Runde! Jetzt schießt Köln zurück – mit DIESEM Doppelschlag gegen Schneider

FC Schalke vs. 1. FC Köln: Die Sportvorstände der beiden Bundesligisten geben schon vor Wochen vor Saisonstart mächtig Gas.
FC Schalke vs. 1. FC Köln: Die Sportvorstände der beiden Bundesligisten geben schon vor Wochen vor Saisonstart mächtig Gas.
Foto: imago images/Herbert Bucco

Eigentlich würden Schalke 04 und der 1. FC Köln erst im Januar aufeinandertreffen. Die Sportvorstände der beiden Bundesligisten liefern sich allerdings schon jetzt einen hitzigen Schlagabtausch.

Im Mittelpunkt steht Mark Uth. Der Stürmer war in der vergangenen Rückrunde von Schalke an Köln ausgeliehen und zeigte dort starke Leistungen. Daher hätten die „Geißböcke“ den gebürtigen Kölner anschließend gerne fest verpflichtet.

Schalke und Köln im Uth-Zwist

Allerdings war den Kölner die vereinbarte Kaufoption von 10 Millionen Euro wohl zu hoch. Weil der FC diese Kaufoption nicht zog, kehrte Uth zunächst zu S04 zurück.

FC-Coach Markus Gisdol machte vor wenigen Tagen öffentlich deutlich, dass Köln das Thema Uth noch längst nicht abgehakt hat. „Wir haben ja immer noch nicht abgeschrieben, dass Mark am Ende doch zu uns kommt“, sagte Kölns Trainer.

Diese Worte kamen auf Schalke alles andere als gut an. „Es gibt einen Ehrenkodex, dass man nicht über Spieler anderer Vereine spricht. Das gehört sich nicht“, schimpfte S04-Sportvorstand Jochen Schneider.

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Schneider weiter: „Ich finde, dass man es auch mal akzeptieren muss, dass es da keine Möglichkeit mehr geben wird“, sagt Jochen Schneider: „Die Kölner hatten ja die Chance, eine Option zu ziehen. Das haben sie nicht.“

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Heldt stichelt gegen Schneider

Die Reaktion aus Köln ließ nicht lange auf sich warten. Sport-Geschäftsführer Horst Heldt konterte: „Es gibt ein paar Ehrenkodexe, die man immer hervorholt, wenn sie gerade passen. Ich kann auch einen solchen Ehrenkodex nennen: Nämlich den, dass man einen Spieler, wenn man ihn ausleiht, auch überall spielen lässt. Wer nie professionell Fußball gespielt hat, kann das natürlich nicht so empfinden.“

Doppelte Breitseite gegen Schneider! Zum einen spielte Heldt mit seinen Aussagen darauf an, dass Schalke sich bei der Leihe von Uth hat zusichern lassen, dass der Stürmer in der Partie gegen Schalke nicht zum Einsatz kommt. Zum anderen stichelte Heldt gegen Schneider, der selbst nie Fußball-Profi war.

„Wir wollen Uth haben“

Heldt blieb stur: „Es bleibt dabei, dass wir den Spieler haben wollen. Und es ist auch kein Geheimnis, dass Mark sich das vorstellen kann. Ich bleibe also bei der Aussage.“

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Gleichzeitig stelle Heldt klar: „Schalke hat einen Vertrag mit Mark, darum hat Schalke zu entscheiden.“ (dhe)

 
 

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