FC Schalke 04: Mark Uth bringt sich für die Nationalmannschaft in Stellung

Mark Uth nach seinem Einsatz im Trainingsspiel gegen Florenz
Mark Uth nach seinem Einsatz im Trainingsspiel gegen Florenz
Foto: Firo

Gelsenkirchen.. Über Schalke in die Nationalmannschaft: Das ist eines der Ziele, das sich Mark Uth mit seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim zu Schalke 04 gesteckt hat. „Ja klar. Mit guten Leistungen wird’s vielleicht passieren“, sagt Uth, der schon im Kraichgau als Kandidat für die Nationalmannschaft galt, letztlich aber nie den Sprung geschafft hat. Auf Schalke hat Mark Uth den Vorteil, dass er sich in dieser Saison im Schaufenster Champions League präsentieren kann.

Rücktritte könnten es für Mark Uth leichter machen

Uth weiß, dass die Karten in der Nationalmannschaft jetzt neu gemischt werden – die Rücktritte von Mario Gomez und Sandro Wagner sind auch seine Chance. Und die will er nutzen: „Ich habe immer gesagt, dass die Nationalmannschaft das Highlight meiner Karriere wäre. Ich würde mich natürlich sehr darüber freuen. Aber jetzt unfassbar darauf zu hoffen, wäre falsch. Ich will einfach gut in die Saison starten, und wenn’s passiert, dann passiert’s.“ Und dann würde auch Schalke davon profitieren, denn nur mit vielen Toren macht sich der 26-Jährige für weitere Aufgaben interessant. An diesem Freitag (20.45 Uhr/ Sky) legt Schalke mit dem DFB-Pokalspiel beim Regionalligisten Schweinfurt 05 los: Uth könnte dann gemeinsam mit Guido Burgstaller stürmen.

Mark Uth, zweitbester deutscher Angreifer hinter Thomas Müller

Die vergangene Saison war für den gebürtigen Kölner, der einst beim FC aussortiert wurde und den Umweg über die niederländische Ehrendivision nehmen musste, um für die Bundesliga interessant zu werden, die bislang beste seiner Karriere. In der Bundesliga kam Mark Uth auf starke 22 Scorerpunkte (14 Tore/ 8 Vorlagen) – damit war er hinter Bayerns Thomas Müller der zweitbeste deutsche Angreifer. Diese Marke zu wiederholen, „wäre nicht schlecht“, lacht der Stürmer, den Schalke ablösefrei geholt hat: „Ich will da weitermachen, wo ich in Hoffenheim aufgehört habe. Dann wäre ich sehr zufrieden.“ Und Schalke auch.

 
 

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