Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Manager Christian Heidel über Fan-Proteste gegen ihn: „Das tut mir weh!“

Gelsenkirchen. Für Schalke-Manager Christian Heidel war der 3:1-Sieg der Knappen über den VfB Stuttgart eine Befreiung. Richtig freuen konnte er sich aber nicht.

Denn rund um die Partie gab es aus der Nordkurve immer wieder kontroverse Plakate gegen den 54-Jährigen. „Von Autohändler zum Identifikationsschänder“ oder „Die Wurzeln achten und nicht vernichten“, stand beispielsweise darauf.

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Der Grund für den Fan-Angriff auf Heidel ist klar: Der Abgang von Ur-Schalker Benedikt Höwedes schmerzt bei den Anhängern und sie lasten den Wechsel ihres Lieblings es dem Sportvorstand an.

„Die Plakaten tun mir natürlich weh! Es tut mir auch leid, wenn bei einigen unserer Fans - gerade beim Wechsel von Benedikt - ein falscher Eindruck entstanden ist. Wir wollten nicht, dass er geht“, sagt Heidel. „Wie früher mit Mainz identifiziere ich mich jetzt zu 100 Prozent mit Schalke. Ich bin wohl einer der größten Fußball-Romantiker. Aber ich mache den Fans keinen Vorwurf.“ (dso)

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