FC Schalke 04: Videobeweis-Theater in Leverkusen! Wie das Spiel zum traurigen Höhepunkt der Schalker VAR-Seuche wurde

Guido Burgstaller und der FC Schalke 04 erlebten am Samstagnachmittag ein Spiel mit reichlich Aufreger-Potenzial
Guido Burgstaller und der FC Schalke 04 erlebten am Samstagnachmittag ein Spiel mit reichlich Aufreger-Potenzial
Foto: imago images / RHR-Foto

Leverkusen. Der FC Schalke 04 erlebte beim 1:1 in Leverkusen mal wieder eine Menge VAR-Theater.

Schon häufig mussten die Fans des FC Schalke sich in dieser Saison mit dem Videobeweis herumschlagen. Beim Spiel in Leverkusen erreichte das Ganze seinen traurigen Höhepunkt.

FC Schalke 04: Ein Videobeweis nach dem anderen

Denn gleich drei Mal innerhalb von 24 Minuten gab es im Spiel zwischen Leverkusen und Schalke eine VAR-Unterbrechung. Die einen Fans rasteten aus, die anderen konnten es nur noch mit Galgenhumor nehmen.

Um diese Szenen ging es:

47. Minute: Nach einem feinen Zuspiel von Nassim Boujellab enteilt Guido Burgstaller seinen Gegenspielern, läuft alleine auf Bayer-Keeper Lukas Hradecky zu und schiebt lässig zum 1:1 ein. Seine Freude währt aber nur kurz, denn Schiri Aytekin signalisiert, dass er sich die Szene nach Absprache mit dem Video-Referee noch mal anschauen will.

Die Schalker Fans sind auf 180. Nach der Unterbrechung gibt Aytekin den Treffer. Aufatmen bei den Schalkern!

52. Minute: Kevin Volland schlägt Weston McKennie im Leverkusener Strafraum aus Versehen den Ellbogen ins Gesicht. Ob es sich um ein Versehen oder Absicht handelt, ist egal. Ein Ellbogenschlag ist ein strafbares Foul.

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Aytekin will sich die Szene noch mal in Ruhe ansehen. Es gibt den nächsten Videobeweis. Der Schiri entscheidet dann zu Recht auf Strafstoß. Beim Elfmeter scheitert Daniel Caligiuri an Hradecky.

71. Minute: Jonathan Tah geht im eigenen Strafraum in einen Zweikampf mit Breel Embolo. Der Schalke-Stürmer geht daraufhin zu Fall. Aytekin entscheidet auf Strafstoß.

Doch erneut meldet sich der Kölner Keller. Die Szene wird erneut unter die Lupe genommen. Daraufhin nimmt Aytekin seine Entscheidung zurück.

Aytekin glücklich - Fans toben

Aytekin war nach dem Spiel mächtig stolz auf seine Entscheidungen, die er dank des VAR getroffen hatte. „Dass wir die Technik so einsetzen wie heute, ist genau das, was der Fußball will“, sagte der Schiedsrichter.

Das sahen die Fans anders. Nach den einzelnen Szenen gab es von den Rängen heftige Kritik am Video-Referee. „Ihr macht unseren Sport kaputt“, riefen die Fans beider Lager.

 
 

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