Ex-Schalker Leroy Sané bei Manchester City auf die Tribüne verbannt – was ist da los?

Leroy Sané hat derzeit keinen guten Stand bei Manchester City.
Leroy Sané hat derzeit keinen guten Stand bei Manchester City.
Foto: imago
  • Leroy Sané hat einen holprigen Start in die neue Saison hingelegt
  • Nach drei Kurzeinsätzen hat Guardiola ihn aus dem Kader gestrichen
  • So begründet der Katalane die Aktion

Manchester. Er war der Shooting-Star der vergangenen Premier-League-Saison. Mit zehn Ligatreffern und 15 Torvorlagen hatte Leroy Sané maßgeblichen Anteil am Meistertitel von Manchester City. Als Belohnung wurde der Ex-Schalker zum besten Jungprofi der Liga gewählt.

Trotz seiner außergewöhnlichen Saison unter Trainer Pep Guardiola verzichtete Bundestrainer Joachim Löw bei der WM 2018 in Russland auf den pfeilschnellen Außenstürmer. Kurioserweise hat Sané nun bei der Nationalmannschaft die Gelegenheit, seine Wunden zu lecken.

Joachim Löw beruft Leroy Sané – Pep Guardiola nicht

Im Gegensatz zu Pep Guardiola hat der Bundestrainer Leroy Sané für das Spiel gegen Frankreich in der Nations League (Donnerstag, 20.45 Uhr) in den Kader berufen.

Bei Manchester City suchte man den Stürmer aus der Schalker Knappenschmiede zuletzt vergeblich. Nach drei Kurzeinsätzen in den ersten drei Ligaspielen saß Sané beim Heimsieg gegen Newcastle United (2:1) nicht mal mehr auf der Bank.

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Das sagt Guardiola zu Sané

Guardiola begründete seinen Verzicht auf der Pressekonferenz zum Spiel zunächst mit der Größe des Kaders: „Manchmal müssen Spieler draußen bleiben. Wir haben sechs Stürmer und ich habe mich für zwei andere entschieden.“

Britische Medien berichten, dass der Spanier zuletzt mit Sanés Einstellung unzufrieden gewesen sei. In der Öffentlichkeit lässt sich der Katalane solche Kommentare allerdings seltenst entlocken. Dafür ist Guardiola spätestens seit seiner Zeit als Bayern-Trainer bekannt.

Guardiola: „Wenn er hart arbeitet, wird er in den nächsten Spielen dabei sein“

Allerdings ließ der spanische Coach verlauten, wie der Ex-Schalker es wieder in den Kader schaffen kann: „Wenn er hart arbeitet, wird er in den nächsten Spielen dabei sein“, öffnete Guardiola Sané die Tür für die Zeit nach der Länderspielpause.

Gut möglich also, dass die Verbannung auf die Tribüne eine Maßnahme war, um die letzten Prozente aus Leroy Sané herauszukitzeln. Eine Sonderbehandlung nach der überragenden Vorsaison sieht jedenfalls anders aus.

 
 

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