Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Warum Leon Goretzka sich schon so besonders auf Gladbach freuen darf

Leon Goretzka und der FC Schalke 04 empfangen am Samstag Borussia Mönchengladbach.
Leon Goretzka und der FC Schalke 04 empfangen am Samstag Borussia Mönchengladbach.
Foto: imago/Team 2

Gelsenkirchen. Wenn der FC Schalke 04 am Samstag Borussia Mönchengladbach empfängt, wird ein S04-Profi sich womöglich besonders freuen. Denn für Leon Goretzka entwickelte die Fohlen-Elf sich in jüngster Vergangenheit zum persönlichen Lieblingsgegner.

Gegen keinen anderen Bundesligisten erzielte Schalkes Mittelfeldmotor so viele Treffer wie gegen die Gladbacher. Alle seine vier Tore gegen die Borussia schoss Goretzka in den vergangenen fünf Aufeinandertreffen der beiden Traditionsclubs.

FC Schalke 04: Leon Goretzka und Co. treffen auf Borussia Mönchengladbach

Nicht nur Goretzka hat allen Grund zur Freude darüber, dass die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking zu Gast ist. Zuletzt war Gladbach in der Liga ein gerngesehener Gast auf Schalke. Die Königsblauen gewannen die drei vergangenen Liga-Heimspiele gegen Gladbach.

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Schalke zuletzt stark gegen Gladbach

In der vergangenen Saison gab es ein souveränes 4:0. Die Torschützen waren Eric-Maxim Choupo-Moting (52.), Breel Embolo (56./83.) und natürlich Goretzka (58.).

In dieser Saison mühte Schalke sich im Hinspiel zu einem 1:1 im Borussia-Park. Christoph Kramer (23.) brachte Gladbach in Führung, Jannik Vestergaard (62.) glich mit einem Eigentor aus.

Borussia gießt Öl ins Feuer

Die Gladbacher brachten vor dem Duell mit Schalke ungewöhnlich viel Brisanz ins Spiel. So meinte Abwehrkante Vestergaard: „Schalke hatte in dieser Saison auch eine ganze Menge Glück. Besser als wir sind die nicht.“

Laut Manager Max Eberl spiele Schalke zwar eine „großartige Saison“, doch der königsblaue Fußball sei wenig ansehnlich. Eine Schalker „Mannschaft mit viel Struktur“ treffe am Samstag auf eine Gladbacher Mannschaft, „die Fußball spielen will“.

Und auch Trainer Hecking sprach von „einigen offenen Rechnungen“, die Gladbach noch mit Schalke zu begleichen habe.

Schalke blieb nach den kleinen verbalen Giftpfeilen aus Mönchengladbach gelassen. „Ich nehme das nicht als bösartig auf“, sagt Schalke-Manager Christian Heidel.

 
 

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