Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Leon Goretzka baut seinen Kumpel Max Meyer wieder auf

Max Meyer (links) und Leon Goretzka.
Max Meyer (links) und Leon Goretzka.
Foto: firo
  • Gegen Stuttgart durfte Max Meyer von Beginn an ran, musste dann aber zur Halbzeit für Burgstaller weichen.
  • Leon Goretzka glaubt, dass er sich davon nicht beeindrucken lässt

Gelsenkirchen. Max Meyer hatte sich so darüber gefreut, dass er gegen Stuttgart endlich seine Chance in der Start-Elf bekam, und dann das: Nach einer schwachen ersten Halbzeit musste der 21-Jährige wieder raus – entsprechend schlich er nach dem Spiel aus der Kabine.

Trost bekam er von Leon Goretzka, der sein bester Kumpel auf Schalke ist: „Es war mit Sicherheit nicht schön für ihn, nach 45 Minuten wieder rauszugehen. Aber jeder, der Max kennt, weiß, wie ehrgeizig er ist. Ich bin mir 100-prozentig sicher, dass er sich davon nicht beirren lässt.“

Goretzka verteidigt Meyer

Meyer war gegen Stuttgart in die Elf gerückt, weil Trainer Domenico Tedesco Mittelstürmer Guido Burgstaller nach dessen Verletzung noch keinen 90-Minuten-Einsatz zutraute. Stattdessen wollte er mit Meyer als Zehner eine Überzahl im Zentrum erzeugen, doch das funktionierte nicht.

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Deswegen stellte der Trainer nach der Halbzeit wieder um und brachte doch Burgstaller. „Wir wollten mehr Druck erzeugen“, erklärte Tedesco: „Burgi ist jemand, der in der Lage ist, hoch und gut zu pressen und Widerstände anzunehmen. Das war für uns Gold wert.“ Der Plan des Trainers ging auf: Schalke drehte ohne Meyer und mit Burgstaller den 1:1-Pausenstand in ein 3:1 um.

Im Vorjahr versteckte Vorwürfe gegen Meyer

Tedescos Lob für Burgstaller war indirekt auch ein Vorhalt an Meyer, der nicht so aggressiv gegen den Ball arbeitet. Im Vorjahr gab es versteckte Vorwürfe, Meyer würde sich hängen lassen, aber das ist ausgeräumt.

Goretzka versichert: „Max ist auch bereit, jetzt zu marschieren und zu arbeiten. Das weiß ich, ich habe mit ihm gesprochen.“ Er gibt seinen Kumpel Meyer nicht auf: „Wir wissen alle um seine Qualitäten, ich ganz besonders. Wir werden alle zusammen zusehen, dass wir diese auch wieder auf den Platz bekommen, denn dann kann Max extrem wertvoll für uns sein.“

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