Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Klare Ansage von Nübel – Wagner mit entscheidender Warnung

Alexander Nübel hatte in der Schlussphase des Schalker 3:2-Erfolgs bei Arminia Bielefeld mehr zu tun als ihm lieb war.
Alexander Nübel hatte in der Schlussphase des Schalker 3:2-Erfolgs bei Arminia Bielefeld mehr zu tun als ihm lieb war.
Foto: imago images/HJS

Gelsenkirchen. Mit einer derart arbeitsreichen Schlussphase hatte Alexander Nübel zur Halbzeit des Pokalspiels bei Arminia Bielefeld wohl nicht gerechnet. Schließlich führte Schalke nach 45 Minuten mit 3:0, die Partie schien bereits zur Pause entschieden.

In der Schlussphase ließ Schalke jedoch erschreckend nach, und Arminia fand durch zwei Treffer zurück ins Spiel. Mit aller Macht drängten die Bielefelder in den Schlussminuten auf den Ausgleich. Die Gastgeber hatten eine Großchance nach der anderen.

Schalke machte es noch mal unfreiwillig spannend

Die Schalker retteten den 3:2-Sieg zwar mit Geschick und Glück über die Zeit, doch Nübel erinnerte nach Abpfiff mit deutlichen Worten an den Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit. „Die letzten 15 Minuten waren die schlechtesten der Saison“, sagte der S04-Keeper.

Sein Trainer sah es ähnlich. „Die letzten 20 Minuten waren nicht gut“, sagte David Wagner: „Wir kriegen das erste Gegentor durch einen sehr guten Angriff, das zweite Gegentor ist abgefälscht. Und dann haben wir die Kontrolle abgegeben.“

Dabei lief es zu Beginn doch so hervorragend für die Wagner-Elf. „Wir sind super ins Spiel gekommen“, so der S04-Coach: „Die Partie ist 70 Minuten lang so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt.“

Wagner: „Auch wenn du 3:0 führst...“

Wagner weiter: „In der zweiten Hälfte wollten wir das Spiel kontrollieren, ohne das größte Risiko einzugehen. Das hat bis zur 70. Minute gut geklappt. Wir wollten das vierte Tor schießen, das hat nicht so gut geklappt.“

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Für Wagner ist die Schlussphase des Spiels in Bielefeld eine klare Warnung, die seine Spieler sehr ernst nehmen sollten: „Wir wissen jetzt: Auch wenn du 3:0 führst, hast du noch nicht automatisch gewonnen.“

Für Wagner sind solche Lernprozesse ganz normal: „Das hängt sicher damit zusammen, dass wir eine Truppe sind, die sich noch entwickelt.“

 
 

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