FC Schalke 04: Kein Wiedersehen mit Höwedes – DARUM platzte der Köln-Deal

Benedikt Höwedes wird vorerst bei Lokomotive Moskau bleiben.
Benedikt Höwedes wird vorerst bei Lokomotive Moskau bleiben.
Foto: imago/Jan Huebner

Köln. Das Hin und Her um eine mögliche Rückkehr von Benedikt Höwedes in die Bundesliga ist beendet. Der ehemalige Kapitän des FC Schalke 04 wird nicht zum 1. FC Köln wechseln.

Dabei hatte zuletzt eigentlich alles auf einen bevorstehenden Transfer hingedeutet, weil die Schalke-Legende im Testspiel seines aktuellen Vereins Lokomotive Moskau gegen den FC Bukarest am Montag nicht auf der Kaderliste auftauchte. Und das, obwohl zunächst Uneinigkeit über die Modalitäten des Wechsel geherrscht hatte.

FC Schalke 04: Kein Bundesliga-Comeback von Höwedes

Doch diese herrschte nun erneut – und hat den Deal letztlich platzen lassen. Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Benedikt Höwedes nicht zum 1. FC Köln wechseln.

Dass es kein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Schalke gibt, liegt an den Details des vom „Effzeh“ angebotenen Vertrages. Horst Heldt, seines Zeichens Sport-Geschäftsführer der Domstädter, pochte auf eine halbjährige Leihe, während Höwedes eine „feste“ Rückkehr nach Deutschland anstrebte.

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Der 31-Jährige wollte daher eine Option in den Vertrag integrieren, die die Kölner im Falle des Klassenerhalts dazu verpflichtet hätte, ihn für eine Ablösesumme in Höhe von 1,5 Millionen Euro zu verpflichten.

Höwedes hätte beim 1. FC Köln auf Gehalt verzichtet

„Benni hat echt für die Aufgabe in Köln gebrannt und wäre bereit gewesen, auf einiges zu verzichten. Aber letztlich haben wir uns in diesem entscheidenden Punkt nicht einigen können“, erklärte Berater Volker Struth, der bereits in den Uth-Deal involviert war, dem „Express“.

Während das Kapitel Russland für Höwedes jetzt also doch noch weitergeht, steht der 1. FC Köln weiter ohne Verstärkung in der Defensive da. Allzu viel Zeit bleibt nicht mehr für eine Verpflichtung. Und besonders zuversichtlich klingt der 50-Jährige auch nicht: „Wenn wir zu der Erkenntnis kommen, dass uns die Alternativen nicht vollumfänglich überzeugen, werden wir keine weiteren Spieler zu uns holen.“ (sts)

 
 

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