Gelsenkirchen

FC Schalke 04 kassiert stattliche Summe, weil Klopp nicht Meister wurde – doch es hätte deutlich mehr sein können

Der FC Schalke 04 hat davon profitiert, dass der FC Liverpool mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp am Wochenende nicht englischer Meister wurde.
Der FC Schalke 04 hat davon profitiert, dass der FC Liverpool mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp am Wochenende nicht englischer Meister wurde.
Foto: imago images

Gelsenkirchen. Es war ein Herzschlag-Finale um die englische Meisterschaft am Sonntag zwischen dem FC Liverpool und Manchester City. Auch der FC Schalke 04 hat den Ausgang des Titelrennens in der Premier League mit großem Interesse verfolgt.

Das hatte nicht nur sportliche Gründe. Denn für den FC Schalke 04 ging es beim Duell der Mannschaften von Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp und Pep Guardiola um jede Menge Geld.

FC Schalke 04 kassiert nach City-Meisterschaft dank Sané-Klausel

Grund dafür sind Klauseln im Vertrag von Leroy Sané, die sich der FC Schalke 04 beim Transfer des deutschen Nationalspielers zu Manchester City hat zusichern lassen.

Demnach gibt es für die Schalker bei jeder City-Meisterschaft bis zum Vertragsende im Jahr 2021 eine lukrative Finanzspritze. Die Rede ist nach Informationen der „Sport Bild“ von 750.000 Euro. Die Summe strich Königsblau nach dem 4:1-Sieg der Citizens gegen Brighton & Hove ein.

Eine Entscheidung von City-Trainer Pep Guardiola könnte dem FC Schalke 04 jedoch um eine weitere stattliche Zahlung gebracht haben.

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Leroy Sané schmort auf der Bank – zum Leidwesen der Schalker

So verzichtete der ehemalige Trainer des FC Bayern München im Fernduell mit Jürgen Klopps FC Liverpool auf die Dienste von Leroy Sané. Bitter für den FC Schalke 04: Hätte der ehemalige Schalker in dieser Spielzeit nur einen Treffer mehr erzielt, hätte der Scheich-Klub weitere 500.000 Euro auf das Konto der Gelsenkirchener überweisen müssen.

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Die Summe soll laut „Sport Bild“ dann fällig werden, wenn Leroy Sané insgesamt 15 Tore in der Premier League sowie Champions League erzielt. Daran scheiterte der 23-Jährige in dieser Spielzeit denkbar knapp. Zehn Mal netzte der pfeilschnelle Linksaußen in der Liga ein, vier Mal in der Königsklasse.

Ein Treffer von Leroy Sané im letzten Auswärtsspiel der Saison hätte also gereicht. Doch Trainerfuchs Pep Guardiola setzte auf der linken Außenbahn lieber auf Raheem Sterling.

So lief das Meisterschaftsrennen in England

Der Erfolg gibt dem spanischen Trainer Recht. Kurze Zeit sah es allerdings am Sonntag danach aus, als würde Manchester City den Titel noch aus der Hand geben.

Glenn Murray brachte Brighton in der 27. Minute in Front. Der FC Liverpool, der zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0 gegen Wolverhampton führte, wäre bei diesem Ergebnis Meister gewesen. Doch City gelang im direkten Gegenzug durch Sergio Aguero der Ausgleich. Zehn Minuten später köpfte Aymeric Laporte die Citizens in Führung.

In der zweiten Halbzeit machten Riyad Mahrez und Ex-BVB-Star Ilkay Gündogan den Deckel drauf und beendeten damit die Meisterschaftsträume von Jürgen Klopp an der Anfield Road.

 
 

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