FC Schalke 04 kassiert bei Transfers von Max und Escudero mit

Wechselt wohl zum FC Augsburg: der Ex-Schalker Philipp Max.
Wechselt wohl zum FC Augsburg: der Ex-Schalker Philipp Max.
Foto: imago
Schalke-Manager Horst Heldt hat clever verhandelt: Für Wechsel der ehemaligen Spieler Sergio Escudero und Philipp Max gibt es fast 1,8 Millionen Euro.

Gelsenkirchen.. Unverhoffter Geldregen für den FC Schalke 04: Da Manager Horst Heldt geschickt verhandelte, profitieren die Königsblauen nach WAZ-Informationen von Transfers ihrer Ex-Spieler Sergio Escudero und Philipp Max. Es geht um fast 1,8 Millionen Euro.

Ex-Schalker Escudero wechselte zum Europa-League-Sieger FC Sevilla

Linksverteidiger Escudero, einst von Felix Magath nach Gelsenkirchen geholt, konnte die hohen königsblauen Erwartungen nie erfüllen. Deshalb kehrte Escudero nach Spanien zurück und wechselte zum FC Getafe. Dort überzeugte Escudero und wechselte Anfang Juli zum Europa-League-Sieger FC Sevilla. Von der Ablösesumme bekommen die Schalker nach WAZ-Infos etwa eine Million Euro.

Der Wechsel von Philipp Max vom Zweitligisten Karlsruher SC zum FC Augsburg ist noch nicht perfekt, steht aber kurz bevor. Von der Ablösesumme, die zwischen 3,6 und 3,8 Millionen Euro liegen dürfte, erhalten die Schalker 20 Prozent. Hintergrund: Max' Vertrag lief nach vier Jahren auf Schalke am 30. Juni 2014 aus. Dieser Vertrag hätte sich aber noch um ein Jahr verlängert, wenn Max in der Saison 13/14 drei Spiele bei den Profis und 25 in der U23 absolviert hätte. Diese Zahlen verpasste Max ganz knapp. Mit ein paar Spielminuten in den letzten Saisonpartien hätten die Schalker eine Ablöse für Max erzwingen können, allerdings sagte Heldt seinerzeit: "Wenn Philipp sich verändern möchte, wird so ein Thema nicht scheitern." Was Heldt damals nicht verriet: Er ließ Max ablösefrei ziehen, vereinbarte mit dem KSC aber eine Zusatzklausel mit einer Beteiligung bei einem Weiterverkauf.

Nun wechselt Philipp Max, Sohn von Schalkes Eurofighter-Legende Martin Max, wohl nach Augsburg. 20 Prozent von 3,8 Millionen Euro sind 750.000 Euro - auch das ist eine willkommene Zusatzeinnahme für die Königsblauen.

 
 

EURE FAVORITEN