Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Problem erkannt? Diese Worte fallen Jochen Schneider jetzt auf die Füße

FC Schalke 04: Fallen Jochen Schneider nun seine eigenen Worte aus dem Sommer auf die Füße?
FC Schalke 04: Fallen Jochen Schneider nun seine eigenen Worte aus dem Sommer auf die Füße?
Foto: IMAGO/Pool

Gelsenkirchen. S04 kämpft mit alten Problemen. Der Umbruch beim FC Schalke 04 sollte eigentlich schon im vergangenen Sommer gelingen. Damals hatte die sportliche Leitung rund um Sportvorstand Jochen Schneider die Krise des Klubs ausführlich analysiert.

Jetzt, über ein halbes Jahr später, könnten Schneider die Worte aus dem Sommer auf die Füße fallen.

FC Schalke 04: Schneider-Analyse aus dem Sommer wird zum Problem

Gemeinsam mit dem damaligen Trainer David Wagner hatte Jochen Schneider vor allem einen Hauptgrund für den Abwärtsstrudel der Schalker verantwortlich gemacht: Die Verletzungsmisere.

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„Für die Breite unseres Kaders waren es zu viele Verletzte“, sagte der S04-Sportvorstand auf der großen Analyse-Pressekonferenz Anfang Juli. Solange der Großteil der Mannschaft fit gewesen sei, „haben wir einen attraktiven und erfolgreichen Fußball gespielt.“

Der Verein hatte entschlossen reagiert und nahezu das gesamte Athletik- und Rehateam ausgetauscht. „Wir haben uns von einigen Mitarbeitern getrennt“, so Schneider damals.

Als neuer starker Mann im Bereich Fitness wurde nur wenig später Werner Leuthard präsentiert, der schon unter Cheftrainer Felix Magath auf Schalke tätig war. Das klare Ziel: Durch eine höhere Grundfitness sollten weitere schwere Verletzungen vermieden werden. Fitness-Coach Andreas Schlummberger hingegen verließ den Klub im Winter in Richtung FC Liverpool.

Schalke kämpft mit altbekanntem Problem

Doch sieben Monate später sieht es im S04-Lazarett wieder genauso schlimm aus wie in der Rückrunde der Vorsaison. Acht Verletzte haben die Knappen derzeit an der Zahl: Frederick Rönnow, Salif Sané, Kilian Ludewig und Timo Becker fehlen in der Hintermannschaft. Goncalo Paciencia, Steven Skrzybski, Can Bozdogan und Klaas-Jan Huntelaar sind es in der Offensive.

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Besonders Letzterer sticht dabei heraus: Huntelaar war als großer Hoffnungsträger im Januar nach Schalke zurückgekehrt, kämpft aber seit seiner Ankunft mit einer Wadenverletzung aus dem letzten Ajax-Spiel.

Lediglich für zehn Minuten gegen Bremen hatte es für den Torjäger gereicht, jetzt ist die Verletzung wieder aufgerissen.

Zwar halten sich die Verantwortlichen mit Kritik an den eigenen Leuten noch zurück, doch die Vermutung liegt nahe, dass das Huntelaar-Comeback verfrüht gewesen sein könnte.

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Und so kämpft Schalke erneut mit dem Problem, dass Schneider und Co. im Sommer für das größte hielten: Einer langen Verletztenliste. Der Umbau der medizinischen Abteilung hat offenbar keine Früchte getragen.
(the)