Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Jochen Schneider mit radikaler Ansage – „Wir haben es verdient, auf die Fresse zu kriegen“

Beim FC Schalke 04 wird Jochen Schneider deutlich – in Worten und Taten.
Beim FC Schalke 04 wird Jochen Schneider deutlich – in Worten und Taten.
Foto: imago images/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Die Lage beim FC Schalke 04 wird immer prekärer. Sportlich läuft es dramatisch schlecht, nicht besser steht der Verein finanziell und in seiner Außenwahrnehmung dar.

Schönreden ist beim FC Schalke 04 nicht mehr drin. Das zeigen auch die radikal deutlichen Worte von Jochen Schneider am Mittwoch.

FC Schalke 04: Jochen Schneider mit radikalen Ansagen und Maßnahmen

In einer einberufenen Medienrunde stellt der Sportvorstand unmissverständlich klar: „Wir haben es verdient, auf die Fresse zu kriegen.“

24 Spiele ohne Sieg, letzter Tabellenplatz – Schneider akzeptiert die brutale Schelte, die Schalke dafür in der Öffentlichkeit und von den eigenen Fans kassiert. „Die Kritik ist okay, die Prügel berechtigt, auch wenn es an einigen Stellen zu weit ging. Aber der Verein und die Mannschaft gehören da nicht hin.“

So radikal wie Schneiders Worte sind inzwischen auch seine Maßnahmen. Am jüngsten Hammer-Dienstag wurde Kaderplaner Michael Reschke gefeuert und mit Amine Harit, Nabil Bentaleb und Vedad Ibisevic drei Spieler suspendiert. Bei letzterem wird zum Jahresende sogar der Vertrag aufgelöst, der erst vor drei Monaten unterschrieben wurde.

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Beim FC Schalke 04 wird neu geordnet. Reschkes Aufgaben übernehmen der bisherige Profi-Abteilungsleiter Sascha Riether gemeinsam mit René Grotus, Muke Büskens und Schneider selbst.

Für die suspendierten Profis rücken Jan Luca Schuler, Florian Flick, Matthew Hoppe, Kerim Çalhanoğlu und Mikail Maden aus U23 und U19 nach.

Der Hammer kreist auf Schalke – denn alle wissen: Kriegt man in den fünf Spielen bis zum Jahresende nicht die Kurve, sieht es zappenduster aus.

 
 

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