FC Schalke 04: Fans irritiert! Todibo wird doch wohl nicht...

In der vergangenen Rückrunde spielte Jean-Clair Todibo für Schalke - nun wurde er im Trikot eines anderen Bundesligisten gesichtet.
In der vergangenen Rückrunde spielte Jean-Clair Todibo für Schalke - nun wurde er im Trikot eines anderen Bundesligisten gesichtet.
Foto: imago images/Beautiful Sports - Instagram/Jean-Clair Todibo

Bei diesem Anblick reibt mancher Fan des FC Schalke 04 sich wohl verwundert die Augen.

Am Freitagabend präsentierte Jean-Clair Todibo seinen Fans bei Instagram ein Bild, das die Anhänger von Schalke 04 erst mal sprachlos zurücklässt.

Schalke-Fans irritiert

Auf dem Foto steht Todibo, der in der vergangenen Rückrunde vom FC Barcelona an Schalke ausgeliehen war, mit drei Freunden auf einem Basketball-Court. So weit, so harmlos.

Doch was trägt der französische Abwehrspieler denn da für ein Shirt? Der 20-Jährige präsentiert sich im Trikot des 1. FC Köln.

Nur zu gerne hätten es die Fans des FC Schalke gesehen, wenn der Franzose bei den Königsblauen geblieben wäre. Denn Todibo ließ in einigen Partien sein großes Talent aufblitzen.

Der Leih-Deal zwischen Barca und Schalke enthielt übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro. Diese Summe ist für den finanziell angeschlagenen Revierclub derzeit nicht zu stemmen. Daher musste Todibo zu Barcelona zurückkehren.

Deutet der Franzose mit seinem FC-Trikot nun seinen künftigen Arbeitgeber an? Natürlich nicht. Denn auch die Kölner können sich einen Spieler mit einem solchen Preisschild nicht leisten. Vermutlich erbeutete Todibo das Shirt beim Trikottausch nach der 0:3-Pleite von Schalke in Köln im Februar.

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Todibo auf Schalke

Todibo kam im Winter auf Leihbasis zu Schalke, als sich bei den verletzten Innenverteidigern Benjamin Stambouli und Salif Sané bereits andeutete, dass diese wohl deutlich länger ausfallen als zunächst gedacht.

Todibos Zeit auf Schalke steht sinnbildlich für die Horror-Rückrunde, die S04 in den vergangenen Monate erlebte. Der Franzose ließ in manchen Spielen erahnen, welches Potenzial in ihm schlummert. Selbiges konnte er aber nur selten abrufen – das Gleiche zählt für die gesamte Mannschaft.

Nach der Corona-Pause setzte ihn dann eine Verletzung wochenlang außer Gefecht. Damit war Todibo einer von vielen Schalkern, die zur ominösen Verletzten-Misere zählten, die Schalker in dieser Saison vor so große Probleme stellte.

Schalke will kleinere Brötchen backen

Der FC Schalke hat nun angekündigt die Erwartungshaltung runterzuschrauben. Der Club ist finanziell angeschlagen und musste jeden Cent zwei Mal umdrehen. Große Transfers in diesem Sommer sind nicht zu erwarten. Es wird eher auf Leihgeschäfte wie bei Todibo hinauslaufen. (dhe)

 
 

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