Gelsenkirchen

Spieler des FC Schalke 04 reden nach Stotterstart Klartext: „Das ist kacke!“

Domenico Tedesco ist mit der aktuellen Situation des FC Schalke 04 alles andere als zufrieden.
Domenico Tedesco ist mit der aktuellen Situation des FC Schalke 04 alles andere als zufrieden.
Foto: imago/siwe

Gelsenkirchen. Drei Spiele, drei Niederlagen – den Saisonstart hätte der FC Schalke 04 sich deutlich anders vorgestellt.

Das 1:2 bei Borussia Mönchengladbach war ein Sinnbild der bisherigen Partien. Schalke ließ gute Chancen ungenutzt und verteidigte in den entscheidenden Situationen nicht konzentriert genug.

FC Schalke 04: Fährmann findet Situation „kacke“

So stellte Ralf Fährmann fest: „Die Situation ist einfach kacke. Da braucht man nichts schönreden.“

Der Kapitän weiter: „Wenn’s kommt, dann kommt es oft knüppeldick. Vorne machen wir die Chancen momentan nicht rein, hinten verteidigen wir manchmal nicht ganz so gut.“

--------------------

Mehr Themen:

-------------------

Caligiuri: „Dreck am Schuh“

Daniel Caligiuri sieht es ähnlich: „Wir haben sehr viele Chancen kreiert. Was momentan fehlt, sind einfach die Tore.“

Der Flügelflitzer: „Man hat gesehen, dass wir sehr gefährlich sein können. Gerade ist einfach der Dreck am Schuh!“

Trainer Domenico Tedesco meinte: „Das letzte Mal, dass wir so viele Torchancen hatten, von der Anzahl, aber auch von der Qualität, ist schon ein bisschen her.“

Heidel: „Alles andere als zufrieden“

Auch Christian Heidel äußerte sich zu der ungenügenden Chancenverwertung: „Ich mache keinem Spieler einen Vorwurf, wenn er den Ball nicht reinmacht. Denn das macht niemand mit Absicht. Im Fußball geht es aber nun einmal darum, Tore zu schießen.“

Der S04-Manager weiter: „Wir geraten nach drei Niederlagen nicht in Panik, sondern werden ruhig weiterarbeiten. Fakt ist allerdings: Wenn man aus drei Spielen keinen einzigen Punkt holt, ist man alles andere als zufrieden.“

„Ackern, ackern, ackern!“

Die drei Pleiten zum Saisonauftakt wollen die Schalker schnell abhaken. Mit den Partien gegen den FC Porto in der Champions League und den FC Bayern in der Bundesliga stehen den Königsblauen zwei Topspiele bevor.

„Es hilft nicht, wenn wir jetzt Trübsal blasen und den Kopf in den Sand stecken“, sagte Fährmann und fügte hinzu: „Jetzt gilt: Brust raus! Ackern, ackern, ackern! Mein Blick richtet sich immer auf das nächste Spiel – das ist jetzt Porto. Da müssen wir für uns selbst ein gutes Spiel machen, um dann mit etwas Selbstvertrauen gegen die Bayern zu bestehen.“