Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Warum das 0:0 gegen Freiburg für die S04-Seele so besonders schmerzvoll ist

Auch Weston McKennie war nach dem Torlos-Remis von Schalke gegen Freiburg bedient.
Auch Weston McKennie war nach dem Torlos-Remis von Schalke gegen Freiburg bedient.
Foto: imago/Eibner

Gelsenkirchen. Schon wieder kein Sieg für den FC Schalke 04 – und dieser Rückschlag schmerzt besonders.

Das 0:0 gegen den SC Freiburg war das vierte sieglose Ligaspiel in Folge für Schalke. Nach 22 Spielen liegen die Königsblauen mit 23 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Es ist die schlechteste Schalker Saison seit 20 Jahren.

Schalke: Fans sind bitter enttäuscht

Das Erschreckende: Viele Schalker Fans haben nach der müden Nullnummer endgültig die Flinte ins Korn geworfen. Die beiden Niederlagen gegen Gladbach (0:2) und bei den Bayern (1:3) hatte der königsblaue Anhang dem Team noch verziehen. Schließlich ging es gegen den Zweiten und Dritten der Tabelle.

Doch das Spiel gegen Freiburg sollte eigentlich einen Aufwärtstrend einleiten. Manch ein Fan hatte die Hoffnung, dass Schalke mit einem Sieg gegen den Sport-Club eine Aufholjagd starten könne. Schließlich warten in den kommenden Wochen mit Mainz, Düsseldorf und Bremen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

Nächster Schalke-Rückschlag

Stattdessen gab es den nächsten Rückschlag – nicht nur in Bezug auf das Ergebnis, sondern auch spielerisch. Wie so oft in dieser Saison fehlten den Schalkern im Angriffsspiel Ideen und Mut. Das musste auch Domenico Tedesco einsehen.

„Das war eindeutig zu wenig“, sagte der S04-Coach: „Wir wollen das nicht auf die Rote Karte schieben. Wir hatten genug Zeit, was zu machen. Wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Da hat im Spiel nach vorne jegliche Tiefe gefehlt.“

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Tedesco weiter: „Das war grundsätzlich einfach zu ängstlich und nicht sehr couragiert von uns. Wir haben viel zu selten das Eins-gegen-Eins auf den Flügeln gesucht, stattdessen den Ball dann wieder nach hinten gespielt. Wir brauchen da mehr Mut.“

Keine Ideen gegen die Schießbude der Liga

Gerade mal zwei harmlose Schüsse auf das Freiburger Tor gaben die Schalker ab. Der königsblaue Angriff stockte mal wieder gewaltig – und das ausgerechnet gegen die Liga-Schießbude der vergangenen Wochen. In den ersten vier Rückrundenspielen kassierte Freiburg 12 Gegentore. Kein Team bekam in der Rückrunde mehr Gegentreffer.

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Und selbst gegen diese anfällige Abwehr fehlten Schalke am Samstagnachmittag mal wieder die Mittel, um nennenswerte Torgefahr auszustrahlen.

Immerhin: Am kommenden Spieltag muss Schalke beim FSV Mainz ran. Gegen die 05er war auch in der Hinrunde der königsblaue Knoten geplatzt.

 
 

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