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FC Schalke 04: Ex-Juwel packt über seine S04-Zeit aus – „Ich war naiv“

Schalke 04: Die größten Juwele der Knappenschmiede

In der Jugendakademie von Schalke 04 spielen jedes Jahr aufstrebende Talente. Wir zeigen Dir die besten Spieler, die die Knappenschmiede seit 1999 hervorgebracht hat.

Er spielte in der Knappenschmiede des FC Schalke 04 zusammen mit Leroy Sané und Thilo Kehrer – und ihm wurde die gleiche glorreiche Karriere prophezeit.

Doch für einen Profieinsatz beim FC Schalke 04 reichte es nicht – auch bei einem anderen Klub kam es nie zur großen Karriere. Nun spricht das einstige S04-Supertalent Felix Schröter offen und ungeschönt über seine S04-Zeit.

FC Schalke 04: Ex-Talent Felix Schröter packt aus

2015 schoss er Schalkes U19 mit einem Doppelpack zur Deutschen Meisterschaft, wurde Torschützenkönig und galt als nächster Star aus der Knappenschmiede. André Breitenreiter berief ihn zu den Profis – für die er jedoch nie ein Spiel absolvieren sollte.

Felix Schröter wurde kein Star wie seine Mitspieler Leroy Sané und Thilo Kehrer. Schalke II, Illertissen, Unterhaching – drei Kurzeinsätze für den 1. FC Heidenheim in Liga 2 waren das höchste der Gefühle.

„Übergang in den Herrenbereich ist mir extrem schwer gefallen“

Woran hat es gelegen? Das weiß Schröter ganz genau. Gegenüber „Transfermarkt.de“ erklärt der heute 26-Jährige: „Der Übergang vom Jugendfußball in den Herrenbereich ist mir extrem schwer gefallen. Ich war naiv und dachte die Trainingsintensität bei den Profis ist dieselbe wie in der A-Jugend.“

Trotz Meistertitel, Torjägerkanone und aller Lobeshymnen habe er nicht das Selbstbewusstsein gehabt, dass man benötigt, um sich bei den Profis zu behaupten.

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„Ich erinnere mich an eine Situation im Profitraining. Ein älterer Spieler machte Leroy und mich zur Sau. Ich war danach für fünf Minuten nicht zu gebrauchen, war total verunsichert, hatte Angst davor einen weiteren Fehler zu machen. Leroy hingegen war tiefenentspannt, den interessierte es Null, wer was sagte oder gar ihn anbrüllte. Er schüttelte sich als wäre nichts gewesen. Diese Coolness hätte ich mir auch gewünscht“, verrät das einstige Talent des FC Schalke 04 gegenüber „Transfermarkt.de“.

Kleine Erfolgsgeschichte in Norwegen

Im Sommer 2021 machte der Stürmer einen radikalen Schritt und ging zum norwegischen Zweitligisten FK Jerv. „Ich hätte auch in Deutschland bleiben können, Angebote waren da, aber ich wollte einfach raus. Ich spürte einen innerlichen Druck, den ich nur abbauen konnte, wenn ich Deutschland verlassen würde.“

Mit dem Klub aus dem beschaulichen Städtchen Grimstad gelang auf Anhieb der Aufstieg in die Eliteserien.

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