FC Schalke 04: Nächste Kehrtwende in München! Saisonauftakt jetzt doch ohne ...

David Wagner und der FC Schalke 04 sind am Freitag bei Robert Lewandowski und dem FC Bayern zu Gast.
David Wagner und der FC Schalke 04 sind am Freitag bei Robert Lewandowski und dem FC Bayern zu Gast.
Foto: imago images/RHR-Foto

Da hatten sich alle Beteiligten zu früh gefreut. Der FC Schalke 04 wird den Auftakt in die 58. Bundesliga-Saison in München doch vor Geisterkulisse bestreiten.

Während es nach dem Beschluss der Bundesländer noch hieß, bis zu 20 Prozent der Stadionauslastung seien erlaubt, machte die Stadt München dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 nun einen gewaltigen Strich durch die Rechnung

Bayern - Schalke jetzt doch ohne Zuschauer!

Die Bundesländer hatten sich am Dienstag darauf geeinigt, dass Fußballstadien bis zu 20 Prozent ausgelastet werden dürfen, wenn die Zahl der Neuinfektionen in den jeweiligen Regionen unterhalb eines bestimmten Wertes liegt. Weil die Corona-Zahlen in München derzeit über jenem Wert liegen, gingen Fans zunächst davon aus, dass die Partie zwischen den Bayern und Schalke vor nahezu leeren Rängen stattfinden würde.

Dann die erste Kehrtwende: Markus Söder machte den Fans am Mittwochmittag Hoffnung. Bayerns Ministerpräsident teilte mit, man finde unter Umständen einen Mittelweg: „Wir wollen den Fans die Freude nicht nehmen. Aber die Sicherheit steht immer noch davor.“

Der FC Bayern teilte diesbezüglich vor der Partie gegen Schalke mit: „Wir sind jederzeit in der Lage dazu.“

Die Länder hatten beschlossen, dass ein Stadion nur dann bis zu 20 Prozent ausgelastet werden darf, wenn der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner bei unter 35 liegt. In München betrug dieser Wert am Dienstag 40,09.

Die Kompromisslösung zunächst lautete wie folgt: 7500 Zuschauer dürfen am Freitagabend in die Allianz Arena, um die Partie zwischen den Bayern und Schalke zu verfolgen. Dabei waren allerdings nur Heimfans vorgesehen. Auswärts-Zuschauer hätten nicht in die Arena gedurft.

Stadt München kippt das Vorhaben

Doch nun grätscht die Stadt München dazwischen. „Es wäre ein falsches Signal, vor dem Hintergrund der aktuellen Inzidenzzahl des Robert-Koch-Instituts von 47,6, Zuschauer in die Sportstadien zu lassen”, erklärte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am Donnerstag die Entscheidung. Die Entscheidung hatte Reiter zusammen mit Ministerpräsident Söder und der Gesundheitsbehörde getroffen.

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Zuschauer in den Stadien

Am Samstag werden die Bundesliga-Fans dagegen zahlreich in den Stadien zu sehen sein. Borussia Dortmund plant im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach mit rund 10.000 Zuschauern. Auch der 1. FC Köln will knapp 10.000 Fans beim Spiel gegen Hoffenheim empfangen.

Auch Schalke 04 plant, die 20 Prozent beim ersten Heimspiel in der kommenden Woche gegen Werder Bremen zu besetzen. Bei einer Kapazität von 62.271 Plätzen wären das an die 12.500 Zuschauer. (dhe)

 
 

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