Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Explosionsgefahr! DAS könnte richtig Ärger machen

Manager Jochen Schneider lotste Michael Gregoritsch im Winter zum FC Schalke 04.
Manager Jochen Schneider lotste Michael Gregoritsch im Winter zum FC Schalke 04.
Foto: imago images / DeFodi

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat sich die Sorgen der vergangenen Saison abgewischt und strebt mit jugendlichem Elan zu neuen Erfolgsgeschichten. Der 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach war der nächste Schritt.

Doch die Zukunft bringt für den FC Schalke 04 nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Ein Vertragsdetail könnte S04-Manager Jochen Schneider noch zum Verhängnis werden. Ein waschechter Transferstreit droht.

FC Schalke 04: Vertragsdetail birgt Eklat-Potential

Es geht um das Arbeitspapier des Matchwinners beim Gladbach-Triumph, Michael Gregoritsch. Der vom FC Augsburg geliehene Mittelstürmer hat nämlich keine Kaufoption in seinem Vertrag verankert. Heißt: Selbst, wenn er sich bei S04 wohlfühlt und weiterhin stark aufspielt, müsste er nach der Saison erst einmal zurück zum FCA.

Dabei hatte sich der Österreicher im Winter mit der Klubführung der Augsburger überworfen. In einem nicht abgesprochenen Interview hatte sich Gregoritsch über mangelnde Einsatzchancen beschwert und einen Wechsel forcieren wollen.

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Durch das Skandal-Interview wären seine Zukunfts-Aussichten bei Augsburg wohl auch bei möglichen Top-Leistungen für Schalke eher gering. FCA-Sportdirektor Stefan Reuter hatte zuletzt klargestellt: „Das Verhalten und die Äußerungen sind in einem Mannschaftssport ein No-Go.“ Auch wenn er Gregoritsch nach wie vor für einen Stürmer mit hoher Qualität hält, klingt das nicht wie ein Friedensangebot.

Fall erinnert an Hinteregger-Wechsel

Der Fall erinnert an den Wechsel von Martin Hinteregger, der während seiner Leihe bei Eintracht Frankfurt zum Publikumsliebling wurde und ebenfalls widerwillig nach Augsburg zurückmusste. Nach langen Streitigkeiten und Streikaktionen des Spielers wurde er letztendlich doch noch nach Frankfurt verkauft.

Wenn sich in den kommenden Wochen herausstellt, dass Gregoritsch beim FC Schalke 04 sein Glück gefunden hat, müsste Schalke für eine dauerhafte Verpflichtung wohl einiges auf den Tisch legen. Denn trotz aller persönlichen Schwierigkeiten hat Gregoritsch in Augsburg immerhin noch einen Vertrag bis 2022.

Auf die Behauptung, dass Gregoritsch nun durch seine Leistungen teurer werde, reagierte Reuter schlicht: „Da widerspreche ich nicht.“

Gregoritsch darf gegen Augsburg spielen

Immerhin: Anders als Mark Uth darf Gregoritsch gegen seinen Stammverein in der Rückrunde auflaufen. Uth wurde in der Winterpause vom FC Schalke an den 1. FC Köln verliehen. In seinem Vertrag steht allerdings drin, dass er gegen S04 zusehen muss.

 
 

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