Nach Foul an Leon Goretzka vom FC Schalke 04 – Rassismus-Skandal: „Sohn einer Affen-Schlampe!“

Wegen dieses Fouls an Leon Goretzka vom FC Schalke 04 flog Gelson Fernandes von Eintracht Frankfurt vom Platz.
Wegen dieses Fouls an Leon Goretzka vom FC Schalke 04 flog Gelson Fernandes von Eintracht Frankfurt vom Platz.
Foto: imago/Norbert Schmidt

Frankfurt. Auch zwei Wochen nach dem Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt sorgt das DFB-Pokalhalbfinale für eine Menge Gesprächsstoff.

Es geht um heftige rassistische Beleidigungen gegen einen Profi der Eintracht. Gelson Fernandes wurde öffentlich bei Instagram attackiert.

Spiel beim FC Schalke 04: Gelson Fernandes sah Rot

Im Zentrum der Diskussionen steht das Foul von Fernandes an Leon Goretzka. In der 79. Minute hatte der Frankfurter den Schalke-Star nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung umgetreten.

Zunächst hatte Fernandes für das Foul Gelb gesehen. Schiedsrichter Robert Hartmann sah sich die Szene nochmal in der Review Area an und entschied sich dann für eine Rote Karte. Fernandes musste vom Feld, für Goretzka ging es weiter.

Heftige Instagram-Attacke

Bei einem (vermeintlichen) Schalke-Fan brannten später alle Sicherungen durch. Der User attackierte Fernandes bei Instagram rassistisch.

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Der Instagram-Nutzer schrieb dem Schweizer: „Du bist ein Sohn von Affen. Ich hoffe, jemand beendet deine Laufbahn. Du hättest ihn (Goretzka, Anm. d. Red.) ernsthaft verletzen und seine Karriere zerstören können. Sohn einer Affen-Schlampe.“

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Fernandes: „Es tut weh“

Die Hetz-Attacke ging nicht spurlos an Fernandes vorbei. „Es tut weh“, sagte er der Schweizer Tageszeitung „Blick“ und schilderte weiter: „Du bist hilflos und verletzt. Aber ich finde es vor allem dumm und unnötig und frage mich, wie man so denken kann.“

Es war nicht das erste Mal, dass Fernandes sich in seiner Karriere als Fußballprofi mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert sieht. Auch in seiner Zeit in Italien bei Chievo Verona und Udinese Calcio wurde er mehrfach wegen seiner Hautfarbe beleidigt.

Dennoch wird Fernandes in diesem Fall nicht juristisch gegen den Hetzer vorgehen. „Das bringt nichts“, sagt er: „Ich habe auch keine Lust, mich mit solchen Leuten noch weiter zu beschäftigen.“

 
 

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