Gelsenkirchen

FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt: Diese Szene brachte alle Schalker auf die Palme - hatte der Schiri Recht?

Franco Di Santo erzielte den Ausgleich für Schalke - doch das Tor wurde nicht gegeben.
Franco Di Santo erzielte den Ausgleich für Schalke - doch das Tor wurde nicht gegeben.
Foto: ARD

Gelsenkirchen. Es war DIE große Aufreger-Szene beim Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt.

In der 4. Minute der Nachspielzeit segelte ein Schalker Eckstoß beim Stand von 1:0 für die Eintracht in den Frankfurter Strafraum. Der Ball landete über Umwege bei Franco Di Santo, der die Kugel 14 Meter vor dem Tor mit der Brust annahm und zum Ausgleich in den Kasten hämmerte.

FC Schalke 04 scheiterte an Eintracht Frankfurt

Die Arena rastete aus, es lief bereits die Torhymne. Doch Schiedsrichter Robert Hartmann machte der Schalker Party einen Strich durch die Rechnung.

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Di Santo als Unglücksrabe

Der Unparteiische sah in Di Santos Aktion ein Handspiel. TV-Zeitlupen zeigen jedoch: Der S04-Stürmer spielte den Ball mit der Brust.

Die Schalker Spieler fielen nach der Entscheidung des Schiris vom Glauben ab und gingen Hartmann energisch an. Der Referee blieb jedoch bei seinem Entschluss. Der Videobeweis war in dem Fall nicht mehr möglich, weil Hartmann die Szene bereits abgepfiffen hatte.

+++ Hier alle Infos und Highlights des Spiels zwischen Schalke und Frankfurt +++

Heidel: „Nie im Leben Handspiel!“

Die Verantwortlichen der Königsblauen verstanden die Welt nicht mehr. „Das war doch nie im Leben ein Handspiel“, schimpfte Schalke-Manager Christian Heidel. Trainer Domenico Tedesco meinte: „Das kann ich einfach nicht nachvollziehen.“

Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic redete ebenfalls nicht lange um den heißen Brei herum: „Das ist schon glücklich für uns, das muss ich ehrlich zugeben.“

 
 

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