FC Schalke 04: Nach Tod von Fan „Drüse“ – Ultras Gelsenkirchen gehen drastischen Schritt

Vor dem Spiel gegen den SC Freiburg verabschiedete die Nordkurve sich mit einer großen Choreo vom verstorbenen Fan.
Vor dem Spiel gegen den SC Freiburg verabschiedete die Nordkurve sich mit einer großen Choreo vom verstorbenen Fan.
Foto: imago images/Pakusch

Seit vergangenem Mittwoch trägt die Fanszene des FC Schalke 04 Schwarz. Ein Mitglied der Ultras Gelsenkirchen war auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg gestürzt und an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Nun zogen die Ultras erste Konsequenzen.

Schon beim Spiel in Wolfsburg hatte es den Fans des FC Schalke 04 die Sprache verschlagen. Der königsblaue Anhang stellte die Unterstützung ein.

FC Schalke 04 trauert um verstorbenen Fan

Eine große Geste gab es auch beim anschließenden Heimspiel gegen Freiburg (2:2) am Samstag. Vor Anpfiff gab es eine Schweigeminute und eine Nordkurven-Choreo für den verstorbenen Schalke-Fan mit dem Spitznamen Drüse.

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Nun der nächste Schritt: Die Ultras Gelsenkirchen schlossen ihren Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Buer. Die Trauer um den verstorbenen Freund ist einfach zu groß, als dass die Ultras sich in fröhlicher Weihnachtsmarkt-Atmosphäre tummeln könnten.

Fans diskutieren über Schließung des Standes

Auf der Facebook-Seite „Fans vom Quatscher“ diskutiert der königsblaue Anhang über die Schließung des Standes. Ein Fan findet: „Gerade jetzt sollte man ihn direkt machen und eventuell Spenden sammeln für die Familie.“

Ein anderer Fan entgegnet: „Nein. Volles Verständnis für die Entscheidung der UGE. Trauerarbeit neben Glühwein und Party mit Jingle Bells geht nicht.“

Wieder ein anderer Fan stimmt ihm zu: „Ich kannte Drüse über 20 Jahre und ich könnte auch nicht hinter dem Stand stehen.“

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Ultras mit eigenem Weihnachtsmarkt

Im vergangenen Jahr hatten die Ultras Gelsenkirchen sogar einen eigenen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Auf dem Heinrich-König-Platz bauten die Ultras in Zusammenarbeit mit dem Schalker Fanprojekt mehrere Stände auf. An den einzelnen Ständen sammelten die Ultras an nur einem Tag mehr als 6000 Euro für den guten Zweck.

 
 

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