Gelsenkirchen

FC Schalke 04: DIESES Geschäft könnte S04 Millionen kosten

Minusgeschäfte gefallen Clemens Tönnies, dem Vorstandsvorsitzenden des FC Schalke 04, so gar nicht.
Minusgeschäfte gefallen Clemens Tönnies, dem Vorstandsvorsitzenden des FC Schalke 04, so gar nicht.
Foto: imago images / RHR-Foto

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 und Sebastian Rudy – das passte bislang einfach nicht. Rund 16 Millionen Euro ließen sich die Königsblauen ihn kosten, als sie ihn im Sommer 2018 vom FC Bayern München nach Gelsenkirchen lotsten. Doch bisher ist der Mittelfeldspieler einige Versprechen schuldig geblieben.

Vor der aktuellen Saison verlieh ihn der FC Schalke 04 daher an die TSG Hoffenheim. Und deren Trainer Alfred Schreuder setzt voll auf Rudy: Mit Ausnahme einer wegen einer Gelbsperre verpassten Partie stand der 29-Jährige immer in der Startelf, ein einziges Mal wurde er ausgewechselt.

FC Schalke 04: Kaufoption für Rudy niedriger als angenommen

Natürlich drängt sich da die Frage auf, ob Rudy mit etwas Verzögerung doch noch eine wichtige Rolle für die Schalker spielen kann. Doch erst einmal hat die TSG, bei der er von 2010 bis 2017 spielte und zum Nationalspieler heranwuchs, ein Vorrecht.

Zunächst war davon ausgegangen worden, dass die Sinsheimer ihn für sechs Millionen Euro verpflichten könne. Bereits das wäre für S04 ein großes Minusgeschäft gewesen.

Doch offenbar käme es im Falle einer Verpflichtung noch dicker für Schalke: Laut neuesten „kicker“-Informationen soll die im Vertrag festgeschriebene Ablösesumme noch darunter liegen.

FC Schalke 04: Wohin führt der Weg des Sebastian Rudy?

Die TSG Hoffenheim strebe eine Rückholaktion an, Formsache scheint diese allerdings mitnichten zu sein. Durch seine Stationen beim FC Bayern München und Schalke 04 nämlich hat Sebastian Rudy nämlich im Gehalt wohl einen großen Sprung nach vorne gemacht. In Dimensionen, die er momentan nicht erreichen dürfte. Die große Frage lautet nun also, ob Hoffenheim bereit ist, das Gehalt des 28-fachen Nationalspielers nach oben zu korrigieren oder nicht.

Doch nicht nur das ist unklar. Rudy soll sich in seinen bis 2022 datierten Vertrag auf Schalke eine Ausstiegsklausel schreiben haben lassen. Diese würde den Weg auch für einen anderen Verein als Hoffenheim frei machen.

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Wie hoch die Ablöse in diesem Fall wäre, ist nicht bekannt. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass sie höher wäre als die Hoffenheimer Kaufoption. Das Blatt spricht von Interesse aus England und Italien.

Für Schalke wäre dies der Optimalfall, denn der finanzielle Schaden könnte so vermutlich begrenzt werden. Zuvor hängt aber alles davon ab, ob Bundesliga-Konkurrent Hoffenheim und Rudy sich einigen können.

 
 

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