Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Null Tore, Ärger mit Tedesco und Nicht-Nominierung gegen Hoffenheim – wie geht es mit Franco di Santo weiter?

Schalke-Stürmer Franco Di Santo stand nicht mal im Kader gegen Hoffenheim.
Schalke-Stürmer Franco Di Santo stand nicht mal im Kader gegen Hoffenheim.
Foto: firo Sportphoto / Fabian Simons

Gelsenkirchen. Mark Uth, Breel Embolo, Cedric Teuchert, Steven Skrzybski fehlten verletzt, Guido Burgstaller ackerte trotz Leistenproblemen - doch ausgerechnet der einzige verbliebene gesunde Stürmer im Kader des FC Schalke 04 fehlte gegen Hoffenheim: Franco di Santo.

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Es war die Quittung für eine enttäuschende Leistung des Argentiniers gegen den FC Porto.

FC Schalke 04: Deshalb fehlte Franco di Santo gegen Hoffenheim im Kader

„Wir waren mit der Leistung in Porto nicht zufrieden“, sagte FC Schalke 04-Coach Domenico Tedesco ohne den Namen des Angreifers explizit in den Mund zu nehmen. Doch neben Harit und Konoplyanka, die 90 Minuten gegen Hoffenheim auf der Bank schmoren mussten, war offensichtlich Franco di Santo gemeint.

Das war umso erstaunlicher, da mit Youngster Haji Wright ausgerechnet ein 20-Jähriger mit bisher zwei Saisonminuten von Beginn gegen Hoffenheim auflief.

Der Oberliga-Torjäger konnte nicht wirklich überzeugen. „Vielleicht fehlt ihm hier und da noch der letzte Wille und der nötige Glaube, aber er bringt viel mit. Er verfügt über körperliche Präsenz, einen guten Schuss, ist schnell und arbeitet intensiv auch am Pressingverhalten", sagte Tedesco dem "Kicker" nach dem Spiel.

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Tedesco lässt Türchen offen

Wie geht es also weiter mit Franco di Santo? „Wir haben jetzt eine komplette Trainingswoche vor uns. Wir geben jedem Spieler immer wieder die Chance“, sagt Tedesco. Der S04-Coach dürfte das auch vor dem Hintergrund formulieren, dass noch ungewiss ist, wie sich die Blessuren von Guido Burgstaller und Steven Skrzybski bis zum Derby gegen den BVB entwickeln.

Schalke will nicht verlängern

Sollte di Santo am Samstag ebenfalls außen vor bleiben, könnte das schon ein deutliches Zeichen in Richtung Abschied sein. Wie der kicker berichtet, soll Schalke kein großes Interesse an einer Verlängerung des auslaufenden Vertrags von Großverdiener di Santo haben.

Zumal der Argentinier Ende September nach einem verweigerten Handschlag für Coach Tedesco bereits Negativschlagzeilen machte. Will S04 noch ein bisschen Geld mit dem Argentinier machen, müsste man ihn also im Winter verkaufen.

Doch angesichts von null Saisontoren von di Santo stehen die Adressenten nicht gerade Schlange. (ms)

 
 

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