Beim FC Schalke 04 steht Wagner vor einer schwierigen Entscheidung: „Bisher war alles Honeymoon, aber jetzt…“

David Wagner kann beim FC Schalke 04 derzeit aus dem Vollen schöpfen.
David Wagner kann beim FC Schalke 04 derzeit aus dem Vollen schöpfen.
Foto: imago images/RHR-Foto

Es wird ernst beim FC Schalke 04!

Am kommenden Freitag beginnt die Bundesliga. Schalke 04 muss gleich zum Auftakt beim FC Bayern München ran.

FC Schalke 04 startet in die Saison

Die gute Nachricht für David Wagner: Der Trainer des FC Schalke kann derzeit aus dem Vollen schöpfen. Vom Verletzungspech der Vorsaison blieb S04 in diesem Sommer bisher verschont.

Die schlechte Nachricht für den 48-Jährigen: Eben weil der Kader so voll ist, wird Wagner den einen oder anderen Spieler zeitweise in die 2. Mannschaft schicken müssen.

„Das wird zwangsläufig der Fall sein“, sagt der Schalke-Coach: „Das ist der Umstand, den du hast, wenn dein Kader gesund ist. Das ist derzeit zum Glück der Fall. Glücklicherweise sind die Jungs so stabil durch die Vorbereitung gekommen, und die Verletzten sind Stück für Stück zurückgekommen.“

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„Bisher war alles Honeymoon“

Wagner weiter: „Am Ende einer Vorbereitung stehen nun mal Entscheidungen an. Das war bisher alles Honeymoon, das war bisher alles ganz nett, aber jetzt kommen auch solche Entscheidungen dazu. Es kann jetzt sein, dass aufgrund der personellen Situation der eine oder andere bei der 2. Mannschaft trainieren oder auch spielen wird.“

Das kann laut Wagner verschiedene Gründe haben: „Das kann daran liegen, dass der jeweilige Spieler ein wenig Wettkampfpraxis braucht. Das kann aber auch daran liegen, dass der jeweilige Spieler sich in der Woche nicht für unseren Spieltags-Kader qualifiziert hat.“

Der Trainer des FC Schalke stellt gleichzeitig klar: „Das sind nie Entscheidungen, die in Stein gemeißelt sind. Das werden wir täglich und wöchentlich abstimmen.“

In der vergangenen Saison hatten sich beim FC Schalke 04 mehrere Leistungsträger teils schwer verletzt und waren monatelang ausgefallen. Die Folge: Schalke spielte eine historisch schlechte Rückrunde mit 16 Spielen in Folge ohne Sieg und rutschte auf Platz 12 ab. (dhe)

 
 

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