Gelsenkirchen

FC Schalke 04 – Nach dem Paderborn-Patzer redet Wagner Klartext: „Es ist offensichtlich, dass…“

David Wagner und der FC Schalke 04 hatten sich gegen den SC Paderborn mehr ausgemalt.
David Wagner und der FC Schalke 04 hatten sich gegen den SC Paderborn mehr ausgemalt.
Foto: imago images / Pakusch

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 steckt in einer Ergebniskrise. Am Samstag verpassten die Königsblauen zum dritten Mal in Folge einen Sieg in der Fußball-Bundesliga und kassierten im Kampf um die europäischen Plätze damit einen Rückschlag.

Dabei hatten die Fans des FC Schalke 04 nach der tollen Aufholjagd am Dienstag gegen Hertha BSC im DFB-Pokal (3:2 n.V.) optimistisch auf das nächste Heimspiel geblickt – zumal die Sache aufgrund der Tabellensituation klar schien.

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Doch manchmal trügt der Schein eben auch. Bereits nach wenigen Minuten zeichnete sich ab, dass der Aufsteiger aus Ostwestfalen sich nicht verstecken wollte. Nach einer torlosen ersten Hälfte, in der die Gäste deutlich mehr vom Spiel hatten, berappelte sich Schalke dann aber und verdiente sich die Führung durch Joker Ahmed Kutucu (63.).

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Weil S04 es danach aber verpasste, einen weiteren Treffer nachzulegen, konnten sich die Gäste erholen und verdienten sich das Remis nach einem Kopfballtor des mit Helm aufgelaufenen Klaus Gjasula (81.) am Ende redlich. Die Hausherren hingegen verließen unter Pfiffen den Platz.

David Wagner sichtlich enttäuscht

Die anschließende Pressekonferenz verdeutlichte dann, wie enttäuscht auch David Wagner von seiner Mannschaft war. „Ich glaube das war keine gute erste Halbzeit von uns. Insbesondere was Entscheidungsfindung betrifft, haben wir es kompliziert gemacht. Zielstrebigkeit hatten wir da auch nicht“, sagte der Schalker Übungsleiter.

Die zweite Halbzeit sei deutlich besser gewesen, einzig das zweite Tor habe gefehlt. Und genau das wurmte Wagner: „Dass wir Probleme haben, ist offensichtlich. Wir werden weiter Lösungen suchen.“

Allzu viel Zeit sollten sich die Schalker dabei allerdings nicht lassen. Durch das Unentschieden haben sowohl Borussia Mönchengladbach (gegen Köln) als auch RB Leipzig (bei Bayern München) die Möglichkeit, den Vorsprung auf die Gelsenkirchener, die derzeit Europa-League-Platz fünf belegen, auf sieben bzw. neun Punkte zu vergrößern. (sts)

 
 

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