Gelsenkirchen

FC Schalke 04: IHN trifft die Corona-Krise besonders hart

Michael Gregoritsch (l.) droht beim FC Schalke 04 der größte Verlierer der Coronavirus-Krise zu werden.
Michael Gregoritsch (l.) droht beim FC Schalke 04 der größte Verlierer der Coronavirus-Krise zu werden.
Foto: imago images/Team 2

Gelsenkirchen. Sich mit starken Leistungen für einen neuen Vertrag bewerben – aus diesem Rückrunden-Plan vieler Profis wird wohl nix. Das Coronavirus und der damit verbundene Bundesliga-Shutdown bringt einige Spieler in die Bredouille – auch beim FC Schalke 04.

Der größte Verlierer der Corona-Krise in den Reihen des FC Schalke 04 droht dabei ein Leih-Star zu werden. Michael Gregoritsch steht durch die Einstellung des Spielbetriebs und den nun sogar drohenden Saison-Abbruch (>> hier die Infos) vor einer besonders schwierigen Situation.

FC Schalke: Coronavirus bringt Michael Gregoritsch in schwierige Situation

Im Winter lieh Augsburg den Stürmer nach Gelsenkirchen aus – der sich mit einem Sahne-Debüt beim Rückrunden-Auftaktsieg gegen Gladbach (2:0) einfügte. Was verheißungsvoll begann, fand jedoch eine magere Fortsetzung. Gregoritsch konnte an diese Leistung nicht anknüpfen, lieferte in den acht weiteren Spielen für Schalke größtenteils dürftige Auftritte ab (Kicker-Durchschnittsnote 5).

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Nun hat der 25-Jährige womöglich keine Chance mehr, die S04-Entscheider von seinem Können zu überzeugen. Am 30. Juni läuft der Leihvertrag aus, Schalke hält keine Kaufoption und droht durch die Coronavirus-Krise immer mehr in eine finanzielle Schieflage zu geraten, die große Sprünge auf dem Sommer-Transfermarkt verhindert.

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Doch Michael Gregoritsch steht noch vor einem weiteren dicken Problem: Auch beim FC Augsburg stehen ihm Tür und Tor nicht gerade sperrangelweit offen. Bei den bayrischen Schwaben war der Stürmer in der Hinrunde durch einen Skandal in Ungnade gefallen.

Fällt Michael Gregoritsch sein Skandal auf die Füße?

„Für mich ist klar, dass ich im Winter von Augsburg weg will. Hauptsache weg“, hatte der Österreicher im November gesagt. Dafür wurde er für mehrere Tage suspendiert, erreichte letztlich aber sein Ziel und ging zum FC Schalke 04. Nun könnte ihm der Skandal (>> DER WESTEN berichtete) aber gehörig auf die Füße fallen.

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Der Vertrag in Augsburg läuft noch bis 2022 und Gregoritschs magere Leistungen waren kein Bewerbungsschreiben – nicht in Augsburg, nicht auf Schalke und auch nicht für potenzielle weitere Interessenten.

 
 

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