Beim FC Schalke 04 verrät Coach Wagner: „Unser großes Ziel ist…“

David Wagner und der FC Schalke 04 haben in dieser Saison noch viel vor.
David Wagner und der FC Schalke 04 haben in dieser Saison noch viel vor.
Foto: imago images/Team 2

Beim FC Schalke 04 fragen sich die Fans derzeit, wohin es für die Königsblauen in dieser Saison wohl gehen mag.

Nach der völlig verkorksten Vorsaison spielt Schalke in diesem Jahr bisher regelmäßig stark auf, liegt nach elf Spieltagen in direkter Schlagdistanz zu den Europapokalplätzen. Sogar einige besonders optimistische Schalke-Fans hätten mit einem solch guten Saisonstart nicht gerechnet. Darf der königsblaue Anhang jetzt schon wieder von Europa träumen?

FC Schalke 04: Wohin führt der Weg?

Während die Verantwortlichen bei Schalke trotz des guten Saisonstarts zu Bescheidenheit mahnen, formulieren manche Spieler öffentlich große Saisonziele. Zuletzt war es Ozan Kabak, der keinen Hehl daraus machte, dass er mit Schalke gerne demnächst in der Champions League spielen würde.

Ist Kabak da nicht vielleicht etwas ZU optimistisch? Oder sind die Vereinsvertreter auf Schalke mit ihren Saisonzielen womöglich ZU zurückhaltend?

Wagner: „Es kann in alle Richtungen gehen“

David Wagner meint: „Ich finde, das hat mit Optimismus oder Defensive überhaupt nichts zu tun. Nach elf Spielen sehen wir jetzt, wie eng diese Bundesliga-Saison bisher ist. Momentan sind wir in einer Position, in der wir sowohl zu den Champions-League-Plätzen als auch zu Rang 10 jeweils zwei Punkte Abstand haben. Es kann in alle Richtungen gehen.“

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Der S04-Coach weiter: „Dass wir uns in dieser Position befinden, ist erst mal ein positives Momentum – vor allem wenn wir im Kopf haben, wo wir herkommen. Nach den Erfahrungen der vergangenen Saison tut Demut und Bescheidenheit gut. Gleichzeitig haben wir natürlich den Ansporn, aus dieser Saison das Optimum rauszuholen. Was das dann ist, das kann man nach elf Spielen noch nicht sagen.“

„Das muss Schalke sein“

So ernüchternd es für manche Fans klingen mag – auch auf Schalke denkt man von Spiel zu Spiel. „Es geht immer nur um das ganz kleine Ziel, und das ist das nächste Spiel“, so Wagner. Und weiter: „Wir machen sogar manchmal noch kleinere Ziele und sagen, es ist die nächste Trainingseinheit.“

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Gleichzeitig erklärt der Schalke-Trainer: „Das große Ziel ist für uns, dass wir dorthin kommen, dass wir unabhängig sind vom Gegner. Wir wollen für irgendetwas stehen, wir wollen ein Wiedererkennungswert in unserem Spiel haben. Die Leute sollen von draußen auf ein Spiel schauen und unabhängig von unserer Trikotfarbe sagen können: Das muss Schalke sein. Da sind wir auf dem Weg, da haben wir auch schon gute erste Schritte hinter uns.“

 
 

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