FC Schalke 04: Ex-Aufsichtsrat macht Druck – „Es muss Klartext gesprochen werden“

Schalke 04: Die Talfahrt eines Traditionsvereins

Der FC Schalke 04 ist einer der großen Traditionsvereine in Deutschland. In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegen die Königsblauen Platz sieben. Sieben Mal wurden die „Knappen“ Deutscher Meister, zuletzt 1958. Fünf Mal gewannen die Schalker den DFB-Pokal, zuletzt im Jahr 2011.

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Bekommt der FC Schalke 04 Geld von Clemens Tönnies oder nicht? Diese Frage stellte sich dieser Tage auf Schalke. Übereinstimmenden Medienberichten hat S04 das Angebot nun offenbar abgelehnt.

Wirklich nachzuvollziehen, ob und in welcher Form Clemens Tönnies dem FC Schalke 04 eine Finanzspritze zukommen lassen wollte, ist unklar. Deswegen wettert jetzt Ex-Aufsichtsratsmitglied Uwe Kemmer gegen die fehlende Transparenz beim FC Schalke 04.

FC Schalke 04: Kemmer kritisiert fehlende Transparenz

„Wir möchten mit wirtschaftlicher Vernunft, Augenmaß und vollständiger Transparenz Vertrauen zurückgewinnen bei unseren Millionen Fans und Mitgliedern, die in dieser Saison sehr gelitten haben und die vielen Dinge, die passiert sind, nicht nachvollziehen konnten“, sagte Vorstandsmitglied Alexander Jobst im Sommer auf einer Pressekonferenz.

Von diesem Vorsatz ist beim FC Schalke 04 jetzt aber offenbar nicht mehr viel zu merken. Diese Tage hat es nämlich offenbar ein Angebot von Clemens Tönnies gegeben, um dem Klub finanziell unter die Arme zu greifen. Am späten Mittwochabend folgte dann die Meldung: Der Aufsichtsrat habe dagegen gestimmt.

Ob es wirklich ein Angebot gab, wie das genau aussah und um wie viel Geld es ging, das bleibt weiterhin offen. Der FC Schalke 04 hat sich zu der Angelegenheit bislang noch gar nicht geäußert. Transparenz? Fehlanzeige.

Das bemängelt auch Ex-Aufsichtsratsmitglied Uwe Kemmer. Er war im Dezember wegen fehlender Geschlossenheit im Aufsichtsrat von seinem Amt zurückgetreten.

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Schalke 04: Kemmer stellt Forderung

Auf Facebook hat sich Kemmer nun auch zum Thema Tönnies geäußert. Er wendet sich dabei an seine Ex-Kollegen: „Im Sinne der irgendwann mal versprochenen Transparenz und um kruden Verschwörungstheorien entgegenzuwirken, appelliere ich an Vorstand und Aufsichtsrat: Definiert doch bitte das Angebot und benennt doch die Gründe, warum man es letztlich nicht annehmen möchte.“

Er fordert: „Ich bin der Überzeugung, in dieser wichtigen Angelegenheit muss Klartext gesprochen werden.“

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