Gelsenkirchen

Beim FC Schalke 04 erklärt Jobst: Das Tönnies-Aus hat DIESE Auswirkungen auf S04

Nach dem Abgang von Clemens Tönnies stehen Alexander Jobst und Co. beim FC Schalke 04 vor einer neuen Zeitrechnung.
Nach dem Abgang von Clemens Tönnies stehen Alexander Jobst und Co. beim FC Schalke 04 vor einer neuen Zeitrechnung.
Foto: imago/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Das Aus von Clemens Tönnies erschütterte in dieser Woche den ganzen FC Schalke 04.

Zunächst jubelten viele Fans über den Rücktritt des Aufsichtsratschefs. Ihrer Meinung nach vertrat Tönnies nicht mehr die Werte, für die Schalke eigentlich steht.

FC Schalke 04 und die Zeit nach Tönnies

Doch schon nach kurzer Zeit entstanden bei vielen Fans einige Fragezeichen: Wie geht es auf Schalke ohne Tönnies weiter? Welche Auswirkungen folgen auf das Aus des mächtigen Vereinsbosses?

Speziell im Marketing hatte Tönnies dem FC Schalke durch seine guten Geschäftsbeziehungen einige Türen geöffnet. Hat sein Rücktritt nun negative Folgen für den Verein?

Alexander Jobst erklärt: „Clemens Tönnies war für mich als Marketing-Vorstand immer ein starker Partner. Bei vielen Sponsoring-Aktivitäten habe ich in der Vergangenheit mit Clemens Tönnies die Zusammenarbeit gesucht.“

Gleichzeitig erläutert der 46-Jährige: „Unsere Sponsoren stehen nach wie vor stabil an der Seite von Schalke 04. Das ist unabhängig von Clemens Tönnies. Denn diese Sponsoren engagieren sich für Schalke 04. Und wir werden jetzt versuchen, mit diesen Sponsoren auch in die Zukunft zu gehen.“

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Gazprom bis 2022 - und dann?

Als konkretes Beispiel nennt Jobst den Schalker Hauptsponsor: „Auch Gazprom hat uns bereits signalisiert, dass sie vollumfänglich an unserer Seite stehen. Zunächst bis zum Jahr 2022. Danach wird man weitersehen.“

Jobst will nervöse Fans beruhigen: „Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Vermarktungserlöse nicht nur stabil halten können, sondern bei sportlichem Erfolg auch weiterentwickeln können. Und das ist dann völlig unabhängig von Clemens Tönnies.“

Grundvoraussetzung für eine Steigerung der Vermarktungserlöse wird der sportliche Erfolg sein. Die beiden vergangenen Saisons schloss Schalke auf dem 14. und 12. Tabellenplatz der Bundesliga ab. Vereine aus dieser Tabellenregion sind für Sponsoren nicht so attraktiv wie jene, die sich in der Spitzengruppe der Bundesliga befinden.

 
 

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