Gelsenkirchen

Schalke-Fans zählen Domenico Tedesco an – Christian Heidel reagiert mit klarer Ansage

Foto: imago
Was wir bereits wissen
  • Schalke-Fans gehen nach der Pleite gegen Leverkusen auf die Barrikaden
  • Einige sehen das Ende von Trainer Domenico Tedesco
  • Christian Heidel tut sich schwer mit der Trainerdebatte

Gelsenkirchen. Schalke-Trainer Domenico Tedesco holte in der vergangenen Saison nahezu alles aus seinen kleinem Kader. Sein Team strotzte vor Selbstbewusstsein und kämpfte sich am Ende zur Vizemeisterschaft. Der königsblaue Anhang blickte voller Euphorie in die Zukunft.

Ein halbes Jahr später ist davon auf Schalke nichts mehr zu spüren. Nach nur vier Siegen aus 16 Spielen steht Königsblau auf einem enttäuschenden 14. Rang der Tabelle. Einigen S04-Fans platze schon nach dem Unentschieden in Augsburg der Kragen. Mehr dazu liest du hier >>>

Nach der jüngsten Niederlage gegen Bayer Leverkusen (1:2) am Mittwochabend hat nun offenbar auch Domenico Tedesco einiges an Kredit bei den Fans verspielt.

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FC Schalke 04 in der Krise: Heidel stärkt Tedesco den Rücken

Bei Twitter ließen die Fans ihrem Frust freien Lauf. Ein Fan zählte den Trainer nach der fünften Heimpleite der Saison an: „Ich glaube Tedesco ist am Ende. Das ist kein Fußball, das ist Hallenhalma. Nächstes Jahr gegen ManCity gibt es zweistellig“, schrieb er nach der bitteren Niederlage gegen Leverkusen.

Davon will Christian Heidel allerdings nichts wissen. Die Trainerfrage „stellt sich nicht“, versicherte der Schalke-Manager in der Mixed-Zone und weiter: „Ich tue mich schwer, einen Trainer in Frage zu stellen, den vor vier Monaten noch alle bejubelt haben.“

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Heidel: „Da gibt es einfach ein großes Vertrauen“

Heidel ist zuversichtlich, dass der junge Trainer die Talfahrt des FC Schalke 04 beenden kann: „Ich weiß nicht, wie man das ausdrücken kann. Da gibt es einfach ein großes Vertrauen“, stellt der Schalke-Manager gegenüber der WAZ klar.

Tedesco: „Ich bin mir relativ wurscht“

Domenico Tedesco gab am Mittwochabend zu, dass er sich wegen der sportlichen Situation „natürlich auch Sorgen“ mache. Doch seine persönliche Zukunft stellte er hinten an: „Ich bin mir relativ wurscht.“

Sein Team hat nach der jüngsten Pleite nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Am Samstag (15.30 Uhr) treffen die Schalker auf den VfB Stuttgart. Sollte der FC Schalke 04 im Abstiegskampf gegen den direkten Konkurrenten patzen, dürfte in Gelsenkirchen der Baum vor Weihnachten gehörig brennen.

Ein gutes Omen: Königsblau konnte bislang alle Spiele gegen die Mannschaften auf den letzten Plätzen der Tabelle (1.FC Nürnberg, Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf) gewinnen. (mit dpa)

 
 

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