FC Schalke 04: Caligiuri kam vor seinem Traumtor sogar ins Stolpern

Daniel Caligiuri jubelt über seinen Treffer.
Daniel Caligiuri jubelt über seinen Treffer.
Foto: firo

Mainz.. Schalke 04 hat sich durch den 1:0 (0:0)-Sieg bei Mainz 05 ein weitgehend entspanntes Wochenende beschert. „Wenn man freitags spielt und verliert, dann ist das das Schlimmste. Wenn man freitags spielt und gewinnt, dann ist es das Schönste“, so Manager Christian Heidel.

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Dass er nach seinem Weggang von Mainz zum vierten Mal hintereinander mit Schalke gegen seinen Ex-Klub gewann, nahm er schulterzuckend zur Kenntnis. „Ich glaube, das hat wenig mit mir zu tun. Es ist nicht so, dass ich besonders gerne gegen Mainz gewinne. Es ist immer noch etwas Besonderes, wenn ich hierhin zurückkomme. Als das Spiel aus war, habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie es mit Mainz weitergeht.“

Trainer Domenico Tedesco: „Das Wochenende ist nicht ganz entspannt. Am Samstag haben wir Spiel-Ersatz-Training. Und abends bin ich im ZDF-Sportstudio. Ich bin jetzt schon ein bisschen aufgeregt. Unser Torwart Ralf Fährmann hat bei seinem Besuch zweimal an der Torwand getroffen.“ Sportvorstand Christian Heidel legt die Messlatte hoch: „Ich habe Domenico gesagt, er soll zwei unten und einen oben machen.“

Torschütze Daniel Caligiuri: „Ich bin kein Spieler, der sich selbst lobt. Ich lobe die Mannschaft für den Kampfgeist heute. Das hat zum Sieg gereicht, weil wir zusammen agiert haben. Ich hatte schon in der ersten Halbzeit zwei Schuss-Chancen und dann habe ich mir vorgenommen, auch in der zweiten Halbzeit mit Überzeugung etwas zu versuchen. Ich komme leicht ins Stolpern, zum Glück bin ich auf den Beinen geblieben und dann habe ich den Ball gut getroffen.“

Mittelfeldspieler Leon Goretzka zum knappen Sieg: „Wir sind uns alle einig, dass es in der ersten Halbzeit kein fußballerischer Leckerbissen war. Das haben wir aber auch ein Stück weit erwartet, weil Mainz einfach um die Existenz kämpft. Wir haben den Kampf zwar angenommen, aber dadurch den Fußball ein bisschen vermissen lassen.“

Goretzka zu seiner Rolle als Einwechselspieler: „Ich fühle mich wieder gut. Der Trainer hat da sehr klare Prinzipien. Unter der Woche muss man sich für das Spiel qualifizieren. Ich habe eine Einheit nicht bis zum Ende mitgemacht und bin früher reingegangen. Dann habe ich eben drei gute Einheiten gemacht und andere Spieler vier.“

Goretzka zu seinem Teamkollegen Daniel Caligiuri: „Er spielt schon die ganze Saison sehr gut und bekommt leider aufgrund seiner wenigen Tore wenig Komplimente. Aber heute kann man ihm mal ein Riesen-Kompliment machen.“

 
 

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