FC Schalke 04 fahndet nach den Derby-Übeltätern – doch DAS könnte zum Problem werden

Die denkwürdigsten Revierderbys der letzten 20 Jahre

Wenn der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund aufeinandertreffen kochen die Emotionen im Ruhrgebiet hoch. Das waren die denkwürdigsten Derbys der vergangenen 20 Jahre.

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Der Fall Youssoufa Moukoko schockierte die Fußball-Welt. Fans des FC Schalke 04 beleidigten das BVB-Juwel bei U19-Revierderby rassistisch.

Der FC Schalke 04 fahndet jetzt nach den Übeltätern. Aufgrund der Hygieneschutzmaßnahmen sind die Kontaktdaten aller Zuschauer da, die Ermittlung dürfte leicht fallen, doch der FC Schalke 04 hat womöglich ein Problem.

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Mit drei Treffern gegen den FC Schalke 04 wurde Youssoufa Moukoko zum großen Derbyhelden von Borussia Dortmund, zog damit aber auch die Wut der Schalke-Fans auf sich. Einige wenige der 300 Zuschauer riefen heftige Beleidigungen von den Rängen des Parkstadions in Richtung Moukoko.

Sätze wie „Ich breche dir alle Knochen“ oder „Ich trete dich ins Grab“ waren noch vergleichsweise harmlos. Auch rassistische Äußerungen waren zu hören. Reaktionen oder Konsequenzen darauf gab es während des Spiels nicht.

Schalke-Boss Jochen Schneider stellte bei Sky klar: „Was da passiert ist, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Es ist nicht zu fassen, was sich manche Menschen in unserer Gesellschaft erlauben. Ich habe deshalb BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kontaktiert, um mich auf diesem Wege im Namen des FC Schalke 04 beim Spieler Youssoufa Moukoko und beim Verein Borussia Dortmund offiziell und in aller Form zu entschuldigen.“

Schalke 04 fahndet nach Täter – doch DAS wird zum Problem

Jetzt will der FC Schalke 04 die Übeltäter ausfindig machen und fahndet. Auf der Homepage erklärte der Club am Dienstag, dass man zur Verfügung gestellte Audio- und Videomaterial des Spiels ausgewertet habe und man nunmehr intensiv an der Identifikation der verantwortlichen Personen arbeite.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen waren bei dem Spiel im Parkstadion nur 300 Zuschauer zugelassen. Alle Besucher mussten ihre Kontaktdaten angeben. Es wäre also wohl relativ leicht die Übeltäter zu überführen.

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Allerdings gibt es ein Problem. Die Kontaktdaten der Zuschauer sind lediglich für die Nachverfolgung in einem Corona-Infektionsfall gedacht. Ob sie in diesem Fall aber auch für die Täterermittlungen freigegeben werden können, ist datenschutzrechtlich unklar.

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BVB: Moukoko reagiert mit öffentlichem Statement

Youssoufa Moukoko reagierte selber auf die Beleidigungen vom Spielfeldrand mit einem öffentlichen Statement. Die Worte des erst 15-Jährigen sind sehr beeindruckend. Hier mehr dazu >>>

 
 

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