FC Schalke 04: Völler platzt der Kragen – daraufhin überrascht Burgstaller mit diesen Worten

Rudi Völler war nach dem 1:1 zwischen Leverkusen und Schalke stinksauer.
Rudi Völler war nach dem 1:1 zwischen Leverkusen und Schalke stinksauer.
Foto: imago images / Horstmüller

Leverkusen. Es war eine wilde zweite Halbzeit im Spiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Schalke 04 – für Rudi Völler womöglich etwas zu wild.

Der Bayer-Sportchef ging nach dem 1:1 zwischen Leverkusen und Schalke auf Schiedsrichter Deniz Aytekin los. Völler hatte anscheinend das Gefühl, die Leverkusener wären in der zweiten Hälfte benachteiligt worden.

FC Schalke 04: Völler poltert gegen Aytekin

„Herr Aytekin hat offenbar beschlossen, heute nur für Schalke Elfmeter zu pfeifen“, meckerte Völler. Als Völler gefragt wurde, wie er die Chancen der Leverkusener auf den Einzug in die Champions League einschätzt, schnaubte der 59-Jährige: „Herr Aytekin wird nicht unser Schiedsrichter sein. Das beruhigt mich ein bisschen.“

Völlers scharfe Kritik verwunderte. Schließlich handelte es sich bei den drei Szenen, in denen der Videobeweis zum Einsatz gekommen war, um letztendlich richtige Entscheidungen des Unparteiischen.

Um diese Szenen ging es:

  • 47. Minute: Burgstaller trifft zum 1:1, soll aber beim Zuspiel von Boujellab im Abseits gestanden haben. Nach Rücksprache mit dem Kölner Keller gibt Aytekin den regulären Treffer.
  • 52. Minute: Volland trifft McKennie im Leverkusener Strafraum mit dem Ellbogen im Gesicht. Aytekin übersieht’s zunächst. Wieder muss der Videobeweis. Wieder gibt es eine richtige Entscheidung: Elfmeter für Schalke. Hradecky hält allerdings gegen Caligiuri.
  • 71. Minute: Embolo wird im Leverkusener Strafraum von Tah bedrängt und geht zu Boden. Aytekin zeigt auf den Punkt. Erneut schaltet der Kölner Keller sich ein. Zu Recht wird die Entscheidung korrigiert – kein Elfer für Schalke.

Aytekin: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll“

Aytekin selbst war von der Völler-Kritik überrascht. „Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll“, sagte der Referee: „Und ich wüsste auch nicht, welche Szene man da bemühen könnte. Ich habe fast die ganze Saison keinen Videobeweis benötigt. Aber heute war ich heilfroh, dass wir ihn hatten. Die Bilder haben, denke ich, gezeigt, dass alles so okay war.“

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Burgstaller: „Schiri hat das super gemacht“

Lob für Aytekin gab es hingegen von Schalker Seite. Guido Burgstaller überraschte manchen Fan, indem der S04-Stürmer bewies, dass Spieler sich nach den Partien auch lobend über die Schiedsrichter äußern können: „Der Schiri hat das super gemacht. Er hat uns alles erklärt. Da kommt ein bisschen Ruhe rein.“

 
 

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