Gelsenkirchen

FC Schalke 04: HIER muss der Verein besonders zittern

Sportvorstand Jochen Schneider und der FC Schalke 04 stehen vor riesigen Herausforderungen.
Sportvorstand Jochen Schneider und der FC Schalke 04 stehen vor riesigen Herausforderungen.
Foto: imago images/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Beim FC Schalke 04 geht’s ans Eingemachte.

In der Corona-Pause legte S04 bereits die Transferbemühungen auf Eis. Die Spielunterbrechung bedeutet für Schalke empfindliche Verluste.

Schalke hofft auf Rückkehr zur Normalität

Immerhin: Die Spieler verzichten bis Ende Juni auf Teile ihrer Gehälter und Prämien. Dadurch leisten die Spieler ihren Anteil daran, dass Schalke den Erhalt der Arbeitsplätze der rund 600 Mitarbeiter gewährleisten kann.

Doch am Dienstag wird Schalke mitfiebern müssen. Die DFL entscheidet auf ihrer Mitgliederversammlung, wie lange die Corona-Pause in der Bundesliga fortgesetzt wird. Jede weitere Woche ohne Fußball bedeutet für Schalke weitere Verluste.

Wie geht's weiter in der Bundesliga?

Es wird erwartet, dass die DFL-Mitgliederversammlung am Dienstag dem Vorschlag des Präsidiums zu einer weiteren Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 30. April zustimmt. Doch Experten sind sich sicher, dass es am 1. Mai nicht schon wieder weitergeht.

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Die UEFA signalisierte den Verbänden und Ligen bereits, dass die nationalen Meisterschaften sowie die beiden Europapokal-Wettbewerbe sich zur Not auch bis in den August ziehen könnten. Dann hätten die Ligen die Möglichkeit, den Spielbetrieb im gesamten Mai und womöglich auch im Juni noch ruhen zu lassen. Sollte die Saison tatsächlich erst im August enden, würde die Spielzeit 2020/21 nach einer enorm verkürzten Sommerpause im September beginnen.

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Virologen mit düsteren Prognosen

Wenn man mit Virologen spricht, ergeben derartige Gedankenspiele allerdings wenig Sinn. Die Mediziner meinen, in den kommenden Monaten dürfe nicht gespielt werden. Manche Virologen finden sogar, dass erst 2021 wieder der Ball rollen sollte.

Das Argument der Virologen leuchtet ein: Sobald Fußballspiele im Fernsehen übertragen werden, treffen Menschen sich und schauen die Partien gemeinsam. Dieses Verhalten würde eine erneute Ausbreitung des Coronavirus begünstigen.

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Schalke drohen hohe Verluste

Welche finanziellen Auswirkungen das Ganze auf den FC Schalke hätte, lässt sich recht schnell erklären. Das derzeitige Best-Case-Szenario sieht eine Fortsetzung der Saison ohne Stadionzuschauer vor. Selbst in diesem Fall würden Schalke rund 25 Millionen Euro durch die Lappen gehen. Das entspräche fast zehn Prozent des Jahresumsatzes von 2019 (275 Millionen Euro).

Sollte die Saison abgebrochen werden, würde Schalke ein Verlust von 50 bis 70 Millionen Euro drohen. Und falls in diesem Jahr tatsächlich gar nicht mehr gespielt wird, läge der Verlust bei deutlich über 100 Millionen Euro. (dhe)

 
 

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