Gelsenkirchen

Zwei Ex-Schalker sind sich sicher: DAS ist das große Problem bei S04 in dieser Saison

Einst bei Schalke: Steffen Freund und Mike Büskens.
Einst bei Schalke: Steffen Freund und Mike Büskens.
Foto: imago

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat nach dem 1:2 gegen Dortmund nicht viel Zeit, um den Derby-Kater auszukurieren. Schon am Dienstag steht das nächste Spiel auf dem Programm, wenn Lokomotive Moskau in der Champions League zu Gast ist.

Es geht auf Schalke also darum, so schnell wie möglich die Lösungen für die Probleme der bisherigen Saison zu finden und zu beheben. Zwei ehemalige Spieler des FC Schalke sind sich sicher: Eines der größten Probleme auf Schalke ist der riesige Druck, der nach einmaligem Erfolg sofort aufkeimt.

Freund: Große Erwartungshaltung auf Schalke

Steffen Freund sagte beim Sky-Talk „Wontorra“: „Wenn du auf Schalke erfolgreich bist, wächst die Erwartungshaltung enorm. Und das kommt jetzt hinzu, dieser Druck auf Schalke.“

Der frühere Profi des FC Schalke weiter: „Als Vizemeister bist du plötzlich in nahezu jedem Spiel Favorit, musst jedes Spiel zuhause gewinnen, und dann startest du auf einmal mit fünf Niederlagen.“

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Büskens: Schalke ist hochemotional

Mike Büskens stimmte zu: „Ich habe schon im Sommer gesagt: Hoffentlich wird der Segen der Vorsaison in dieser Spielzeit nicht zum Fluch. Dieser Verein ist nun mal hochemotional. Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt liegen da nah beieinander. Die Erwartungen gingen in die Höhe, deutlich zu hoch.“

Steffen Freund hatte vor der Saison die hohe Erwartungshaltung nicht geteilt. „In der vergangenen Saison war die Spielweise bei Schalke ja schon nicht berauschend. Und viele Teams hatten im Kampf um die Champions-League-Plätze geschwächelt.“

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Die Null muss stehen

Auch Büskens fand das Offensivspiel der Schalker in der Vorsaison wenig spektakulär: „Schalke hat im letzten Jahr davon gelebt, dass sie kompakt standen und den Gegner oft kommen ließen. Einzelne Umschaltmomente oder Standards haben dann den Erfolg gebracht. “

Büskens weiter: „In vielen Spielen geriet Schalke in dieser Saison schnell 0:1 in Rückstand. Und dann das Spiel machen zu müssen, das ist etwas, das ihnen nicht liegt. Sie müssen schauen, dass sie lange die Null halten.“

 
 

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