Gelsenkirchen

FC Schalke 04 gibt zwei Abgänge bekannt – DIESE Bilanz sagt mehr als tausend Worte

Jochen Schneider (l.) und Michael Reschke haben beim FC Schalke 04 mit Altlasten zu kämpfen.
Jochen Schneider (l.) und Michael Reschke haben beim FC Schalke 04 mit Altlasten zu kämpfen.
Foto: imago images / DeFodi, Montage: DER WESTEN

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 bastelt weiter an seiner Mannschaft für die Saison 2019/20.

Um Platz im Kader zu schaffen, wurden Hamza Mendyl und Pablo Insua nun verliehen. Mendyl geht bis Saisonende zum französischen Erstligisten Dijon FCO, Insua wird für zwei weitere Jahre an SD Huesca verliehen, wo er bereits die letzte Saison verbrachte. Beide Deals gab Schalke am Donnerstag bekannt.

FC Schalke 04: Verluste bei vielen Abgängen

Die Leihgeschäfte von Mendyl und Insua sind der jüngste Beleg einer wenig erfreulichen Schalker Transferbilanz in den vergangenen Saisons. Insua war vor zwei Jahren für 3,5 Millionen Euro von Deportivo La Coruna gekommen, Mendyl vor einem Jahr für 6 Millionen Euro vom OSC Lille. Beide galten als große Talente, konnten die Erwartungen auf Schalke aber nicht erfüllen und bringen den Königsblauen mit ihren Leihgeschäften nicht annähernd die Summen ein, die sie bei ihrer Verpflichtung gekostet hatten.

Damit stehen die beiden Verteidiger längst nicht alleine da. Auch einige andere Spieler wurden in den vergangenen Jahren für mehrere Millionen Euro verpflichtet und nach enttäuschenden Leistungen für einen Bruchteil ihres ursprünglichen Preises wieder abgegeben.

Breel Embolo: Kam 2016 für 26,5 Millionen Euro vom FC Basel. Wechselte diesen Sommer für 10 Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach.

Sebastian Rudy: Kam vor einem Jahr für 16 Millionen Euro vom FC Bayern. Wurde nun an Hoffenheim verliehen - mit einer Kaufoption in Höhe von 6 Millionen Euro.

Auch bei Konoplyanka und Bentaleb herbe Verlustgeschäfte zu erwarten

Ähnliche Verluste drohen nun auch bei Yevhen Konoplyanka und Nabil Bentaleb, deren Abgänge offenbar kurz bevorstehen. Beide kosteten zusammen mehr als 30 Millionen Euro – jetzt hat der FC Schalke Schwierigkeiten, einen Abnehmer zu finden.

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Embolo, Mendyl, Insua, Rudy, Konoplyanka oder Bentaleb: Auf Schalke hätten es die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren sicher gerne gesehen, wenn die Liste der enttäuschenden Transfers ein wenig kürzer gewesen wäre.

Dass Manager Christian Heidel bei weitem nicht nur Fehleinkäufe verbucht hatte, zeigen die Verpflichtungen von Naldo, Daniel Caligiuri, Benjamin Stambouli oder Guido Burgstaller. Auch Salif Sané, Rabbi Matondo, Suat Serdar oder Omar Mascarell ließen bereits erahnen, warum Schalke für sie tief in die Tasche griff. Vielleicht gelingt es diesen Spielern, die königsblaue Transferbilanz in den kommenden Jahren wieder deutlich positiver zu gestalten.

 
 

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