Gelsenkirchen

Beim FC Schalke 04 gesteht Coach Tedesco: „Thema Höwedes war eine Riesenherausforderung“

An den sportlichen Aussichten bei den Königsblauen dürfte sich für Höwedes wenig geändert haben.
An den sportlichen Aussichten bei den Königsblauen dürfte sich für Höwedes wenig geändert haben.

Gelsenkirchen. Am Samstag nahm Benedikt Höwedes die Vizemeisterschaft des FC Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga zum Anlass für eine königsblaue Nachricht bei Twitter. „Glückwunsch an alle Schalker zu einer fantastischen Saison“, schrieb der Weltmeister, der noch bis zum Sommer 2020 bei S04 unter Vertrag steht, zum Gelsenkirchener Saisonabschluss mit Platz zwei hinter dem FC Bayern und stellte noch ein Foto von feiernden Fans dazu.

Am Sonntagabend hatte Höwedes dann selbst einen guten Grund, die Korken knallen zu lassen: Sein Anteil am siebten Serie-A-Titel in Serie für Juventus Turin fiel zwar durch viele Verletzungen nicht allzu groß aus, trotzdem feierte der nach Norditalien verliehene Innenverteidiger seine erste Meisterschaft.

Dass die Schalker in der neuen Saison deshalb einen Meisterspieler in ihren Reihen haben werden, ist dennoch sehr unwahrscheinlich.

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An den Aussichten bei Schalke dürfte sich für Höwedes wenig geändert haben

„Das Thema Benedikt Höwedes war eine Riesenherausforderung“, gesteht Schalkes Trainer Domenico Tedesco saisonrückblickend im Gespräch mit dem Kicker. Der neue Schalker Trainer hatte dem – sportlich nicht mehr unumstrittenen – Urgestein zu Saisonbeginn nicht die gewünschte Perspektive geben können, Turin schlug daraufhin für eine Leihgebühr in Höhe von 3,5 Millionen Euro zu. Dem Vernehmen nach sollen sowohl Juve als auch Höwedes an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sein, der italienische Rekordmeister will aber nur einen niedrigen einstelligen Betrag als Ablöse nach Deutschland überweisen.

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„Es ist noch nichts entschieden“, sagt Tedesco nun. „Wir müssen uns generell zu den verliehenen Spielern in den nächsten Wochen noch Gedanken machen. Da gilt es nicht nur die Frage zu beantworten, was Schalke will, sondern auch, was die Spieler wollen.“ An den sportlichen Aussichten bei den Königsblauen dürfte sich für Höwedes allerdings wenig geändert haben. Der Brasilianer Naldo hat in der abgelaufenen Saison einen glänzenden Abwehr-Chef gegeben und ist auch der Mann, auf den Tedesco setzt.

Ob er Naldo eine weitere Saison auf diesem Niveau zutraue? „Definitiv“, sagt Tedesco, „wie er arbeitet, und wie er drauf ist, habe ich keine Zweifel daran.“ Zudem kommt von Hannover 96 noch Sieben-Millionen-Mann Salif Sané. Tedesco: „Wir haben auf dieser Position insgesamt viel Qualität.“ (ab)

 
 

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