Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Nach Tönnies-Abschied – ist die Ausgliederung vom Tisch? Klare Ansage von Jobst

Clemens Tönnies und Alexander Jobst arbeiten fortan nicht mehr Seite an Seite beim FC Schalke 04.
Clemens Tönnies und Alexander Jobst arbeiten fortan nicht mehr Seite an Seite beim FC Schalke 04.
Foto: imago images/RHR-Foto

Gelsenkirchen. Ist nach dem Aus von Clemens Tönnies beim FC Schalke 04 jetzt auch die von ihm angeregte Ausgliederung der Profiabteilung bei den Königsblauen kein Thema mehr?

Im Zuge der schlimmen wirtschaftlichen Krise bei Schalke 04 hatte Tönnies die Möglichkeit einer solchen Ausgliederung in den Raum gestellt. Dadurch solle der Weg für Investoren geebnet werden.

FC Schalke 04: Wie geht's weiter in Sachen Ausgliederung?

Am Dienstag verkündete der mächtige Aufsichtsratsboss überraschend seinen Rücktritt, und viele Schalke-Fans fragen sich nun: Ist dadurch die Ausgliederung kein Thema mehr?

Marketingvorstand Alexander Jobst erklärt hierzu: „Ich bin der Auffassung, dass die Corona-Krise kein Sprungbrett für eine Veränderung der Rechtsform des FC Schalke 04 sein kann. Wir im Vorstand haben jetzt aktuell die Aufgabe, den Verein zu stabilisieren und eine schlagkräftige Mannschaft zu konzipieren.“

Jobst weiter: „Wir wollen uns jetzt erst mal aufs Wesentliche konzentrieren. Und danach ist es unsere Verantwortung, für die Zukunft des FC Schalke 04 die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Und wenn wir zu einem späteren Zeitpunkt zu der Auffassung kommen, dass wir ein Konzept zu einer möglichen Veränderung der Rechtsform für sinnvoll erachten, dann werden wir das transparent öffentlich kundtun. Und dann werden wir das ausdiskutieren.“

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Ausgliederung aktuell kein Thema

Der Marketingboss des FC Schalke 04 stellt klar: „Das ist keine Thematik von heute. Das ist auch keine Thematik von morgen oder von den nächsten Wochen und Monaten.“

Heißt: Aktuell ist die Ausgliederung kein Thema auf Schalke. Zunächst muss der Verein aus seiner brenzligen Situation geführt werden.

Sobald der Club wieder in ruhigem Fahrwasser unterwegs ist, könnte die Ausgliederung aber wieder zum Thema werden. Dann möchten die Clubbosse das Thema an seine Fans und Mitglieder heranführen und im Dialog erörtern, ob eine solche Ausgliederung tatsächlich auf Schalke umgesetzt werden sollte.

 
 

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