Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Auf DIESES Geld verzichten die S04-Profis in der Corona-Krise

Die Profis des FC Schalke 04 verzichten in der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts.
Die Profis des FC Schalke 04 verzichten in der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts.
Foto: imago images/Revierfoto

Gelsenkirchen. Jetzt ist es offiziell! Die Profis des FC Schalke 04 verzichten wegen der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts.

Die eingesparte Summe will der Verein in den Erhalt von über 600 Arbeitsplätzen investieren.

FC Schalke 04: Profis verzichten auf Gehalt

Die Mannschaft habe frühzeitig signalisiert, sich in der für viele Angestellte des Klubs existenzbedrohenden Zeit solidarisch zu zeigen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Klubs. S04-Sportvorstand Jochen Schneider sieht in dem Verzicht ein „großartiges Zeichen der Loyalität. Unsere Spieler haben damit eindrucksvoll dokumentiert, was ihnen unser Verein bedeutet.“

Konkret handle es sich um „einen teilweisen Gehalts- und Prämienverzicht sowie zusätzlich eine prozentuale Aussetzung der Bezüge.“ Genaue Summen nennt der Verein nicht, spricht aber von einer „monatlichen Entlastung im Millionenbereich“.

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So will Schalke die Millionen nutzen

Der Beitrag solle nun helfen, die Arbeitsplätze von den rund 600 Mitarbeiter des Vereins sowie die Luiqidität des Klubs zu sichern. Zuvor hatte Finanzvorstand Peter Peters betont, dass es in der Corona-Krise und wegen der Auswirkungen auf die Bundesliga in Zukunft „um die Existenz des FC Schalke 04“ gehen werde.

Neben den Spielern leisten auch Vorstand, Trainer- und Betreuerstab sowie zahlreiche Führungsverantwortliche und Mitarbeiter ihren Beitrag.

Profis zu weiteren Einschränkungen bereit

Die Vereinbarung mit den Profis gilt vorerst bis zum 30. Juni. Alle hätten aber bereits ihre Bereitschaft signalisiert, auch über diesen Stichtag hinaus „weitere Schritte in Erwägung zu ziehen“. Genaueres wurde noch nicht bekanntgegeben.

„Es ist ein ganz klares Signal: Wir alle stehen zusammen für unseren FC Schalke 04, nicht nur in guten, sondern vor allem auch in schlechten Zeiten.“ so Jochen Schneider.

 
 

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