FC Schalke 04: Klublegende Gerald Asamoah mit dramatischen Worten zu Fan-Sturm – „Die Angst in Buyos Augen werde ich nicht vergessen“

Schalke 04: Die Talfahrt eines Traditionsvereins

Schalke 04: Die Talfahrt eines Traditionsvereins

Der FC Schalke 04 ist einer der großen Traditionsvereine in Deutschland. In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegen die Königsblauen Platz sieben. Sieben Mal wurden die „Knappen“ Deutscher Meister, zuletzt 1958. Fünf Mal gewannen die Schalker den DFB-Pokal, zuletzt im Jahr 2011.

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Der Schock beim FC Schalke 04 hält weiter an. Nach dem feststehenden Abstieg attackierten einige Chaoten den S04-Tross, als dieser nach Gelsenkirchen zurückkehrte.

Einige Spieler und Betreuer des FC Schalke 04 mussten Schläge und Tritte einstecken. Die dramatischen Worte, die Klublegende Gerald Asamoah jetzt findet, zeigen, wie angsteinflößend die Situation tatsächlich war.

FC Schalke 04: Asamoah bleiben zwei Bilder im Kopf

Die Jagdszenen auf die Spieler des FC Schalke 04 beherrschten nach dem feststehenden Abstieg die Schlagzeilen. 500 bis 600 Fans hatten sich Zugang zum Arena-Gelände verschafft und hatten die Mannschaft dort erwartet.

Ein geplanter Austausch zwischen beiden Seiten eskalierte, ehe Profis und Mitarbeiter getreten, geschlagen und mit Gegenständen beworfen wurden. Auch zwei Tage danach zeigte sich Asamoah immer noch schockiert.

Er selbst sei zwar nicht geschlagen worden, dennoch gehe es ihm „immer noch nicht gut“, erklärte Asamoah Medienberichten zufolge bei einer Presserunde am Donnerstag. Ihm seien zwei Bilder im Kopf geblieben.

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„Ein Mitarbeiter lag auf dem Boden und wurde getreten. Und die Angst in Buyos Augen werde ich nicht vergessen“, schildert er. Damit meint er Mike Büskens, der als Klubikone und derzeitiger Co-Trainer eigentlich zu den Lieblingen der Fans auf Schalke zählt.

Bereits am Mittwoch hatte sich ein Spieler von Schalke anonym zu den Geschehnissen geäußert und beschrieben, wie viel Angst er in diesem Moment hatte.

FC Schalke 04: Asamoah und Knäbel erklären Abläufe der Gewalt-Nacht

An dem Pressegespräch war auch Sportvorstand Peter Knäbel beteiligt. Gemeinsam erklärten sie, warum man das Gespräch mit den Fans gesucht habe. Man habe mit dem Trainerteam und den Kapitänen um Sead Kolasinac entschieden, sich der Situation zu stellen.

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Asamoah berichtet, dass er zunächst keine Angst gehabt habe, dass etwas passieren könne. Warum die Stimmung letztlich kippte und wieso es zu den Übergriffen kam, müsse man aufklären, sagte Knäbel.

FC Schalke 04: Wie geht es den Profis? Knäbel gibt Einblick nach Fan-Attacke

Von Schlägen und Tritten wird berichtet, sogar kleinere Verletzungen soll es bei den Ausschreitungen der Fans gegeben haben. Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel berichtet nun, wie es den betroffenen Spielern geht. Hier alle Einzelheiten. (mh)