Gelsenkirchen

Kurzfristige Erhöhung der Ticketpreise? Fans des FC Schalke 04 wüten gegen Hamburger SV - HSV wehrt sich gegen Vorwürfe

Das letzte Spiel des FC Schalke 04 beim Hamburger SV fand kurz vor Weihnachten 2016 statt.
Das letzte Spiel des FC Schalke 04 beim Hamburger SV fand kurz vor Weihnachten 2016 statt.
Foto: imago

Gelsenkirchen. Bereits einen Monat vor dem Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und dem FC Schalke 04 gibt es reichlich Irritationen zwischen den beiden Vereinen. Grund dafür sind die Ticketpreise für Sitzplatzkarten im Auswärtsblock.

Die sollen von den Hanseaten angeblich kurzfristig erhöht worden sein- und zwar massiv. Plätze in der Kategorie 5 sollen 40,70 Euro statt 28,60 Euro kosten. In der Kategorie 4 zahlst du 53,90 Euro statt vorher 44 Euro. Ein entsprechendes Schreiben kursierte am Sonntag in den Sozialen Medien.

Laut dem Schreiben soll es den Schalke-Fans möglich sein, ihre Tickets wegen der höheren Preise zu stornieren:

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Schalker Fans reagieren wütend

Viele S04-Fans zeigen sich empört. Andre M. schreibt etwa: „Unglaublich. In den letzten Spielen mit namhaften Gegnern nochmal Kasse machen bevor es nach so vielen glücklosen Versuchen ENDLICH geschafft ist. Liga 2 der HSV kommt mit großen Schritten!“

„Wir sind sehr verwundert von der Schalker Information an die Fans“

Der Vorstand hat mittlerweile zu den Vorwürfen der kurzfristigen Ticketpreiserhöhung Stellung genommen. „Wir sind sehr verwundert von der Schalker Information an die Fans“, heißt es in einer Mitteilung des HSV.

Die Einteilung der Partie in die Kategorie A sei bereits Ende Januar bekanntgegeben worden.

Änderung gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr war das Spiel noch in die Kategorie B eingeteilt - Tickets somit deutlich günstiger. Nach Angaben des Hamburger SV war das allerdings eine Ausnahme, weil „die Partie unter der Woche kurz vor Weihnachten angesetzt war“. In den Vorsaisons war das Duell der beiden Traditionsvereinen ein Kategorie-A-Spiel.

Wie der HSV mitteilte, habe es zwischen den beiden Vereinen seit Sommer 2017 keine Gespräche über die Preisgestaltung gegeben. Weil die Preise seit Anfang Februar im Online-Shop des HSV ersichtlich gewesen seien, könne der Vorstand die Reaktion der Schalker nicht nachvollziehen.

 

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