Ex-Schalker Max Meyer verrät: So lief mein Wechsel zu Crystal Palace ab

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London. Vor etwas mehr als einem halben Jahr, im Sommer 2018, wechselte Max Meyer vom FC Schalke 04 zu Crystal Palace.

Nun erklärt der 23-Jährige, wie der Wechsel vom FC Schalke 04 nach England zustande gekommen war. Am 2. August 2018 unterschrieb er einen Dreijahresvertrag bei den Londonern – und das nur drei Tage, nachdem er erstmals Gespräche mit Crystal Palace geführt hatte.

Er erzählt dem vereinseigenen „Palace TV“: „Es ging alles sehr schnell. Mein Berater erzählte mir eine Woche, bevor ich unterschrieb, dass Crystal Palace Interesse an mir habe. Dann bin ich nach London geflogen und habe den Manager getroffen und drei Tage später den Vertrag unterschrieben.“

FC Schalke 04: Max Meyer sorgt für Skandal

Beim FC Schalke 04 hatte sich Max Meyer zuvor äußerst unbeliebt gemacht: Ex-Manager Christian Heidel ließ im Frühjahr verlauten, dass Meyer seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängere. Im Anschluss kritisierte der gebürtige Oberhausener den Verein und erklärte, nicht weiter mit Heidel zusammenarbeiten zu wollen.

Schalke stellte ihn danach vom Trainings- und Spielbetrieb frei.

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Max Meyer: Das ist sein neues Leben in London

Im August folgte dann schließlich der Umzug in die britische Hauptstadt. „Es war sehr schwierig für mich. Es war das erste Mal, dass ich mein Zuhause verlassen habe“, so der Fußballer.

Weiter sagt er: „Ich habe neun Jahre für Schalke gespielt und als ich hier ankam, habe ich nicht so gut Englisch gesprochen. Ich kannte hier auch niemanden. Aber ich fühle mich hier wohl, ich mag London, ich mag den Verein und auch meine Mitspieler waren sehr nett zu mir, das hat mir geholfen.“

Mittlerweile gehöre es zu seinem Tagesablauf, jeden Nachmittag zwei bis drei Stunden Englisch zu lernen, sagt er weiter.

Ex-Schalker den Fans sehr dankbar

Aber nicht nur die Sprache ist auf der Insel anders, auch im Fußball gibt es Unterschiede zwischen Deutschland und England. Max Meyer: „[In der Premier League ist der Fußball] um einiges schneller. Es geht immer nach vorne, es ist egal, ob man führt oder zurückliegt. Das mag ich, das ist gut für mein Spiel.“

In Deutschland hingegen spiele man mehr mit dem Kopf, taktischer. „Und die Bälle gehen nicht so oft nach vorne. Das ist schlechter für die Fans, denn sie wollen, dass man nach vorne spielt. Die Fans unterstützen uns in jedem Spiel, dafür bin ich sehr dankbar.“

 
 

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