Draxler-Wechsel von Schalke zu Juventus ist geplatzt

Julian Draxler bleibt auf Schalke. Angeblich soll Juventus nicht mehr als 20 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler geboten haben. Foto: Imago/Archiv
Julian Draxler bleibt auf Schalke. Angeblich soll Juventus nicht mehr als 20 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler geboten haben. Foto: Imago/Archiv
Die Verhandlungen zwischen Schalke und Juventus Turin um Julian Draxler sind gescheitert: S04-Manager Horst Heldt hat Juves Offerte abgelehnt.

Gelsenkirchen. Paukenschlag auf Schalke am Montagabend in Gütersloh nach dem 0:0 im Testspiel gegen den FC Porto: Das Wechseltheater um Julian Draxler ist beendet - Schalke hat ein schriftliches Angebot von Juventus Turin für den Weltmeister abgelehnt und den Wechsel für gescheitert erklärt. “Für uns ist das Thema erledigt, es gibt keine Verhandlungen mehr”, berichtete Manager Horst Heldt. Schalke sei auch nicht mehr bereit, weitere Gespräche des 21-Jährigen und dessen Berater Roger Wittmann mit dem italienischen Rekordmeister zu dulden. Draxler bleibt auf Schalke.

Am Nachmittag um 16.30 Uhr erreichte Heldt die Offerte aus Turin, die für ihn keine Gesprächsgrundlage für ernsthafte Verhandlungen war: “Das Angebot war zum Ablehnen”, sagte Schalkes Manager. Angeblich soll Juventus nicht mehr als 20 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler geboten haben - eine Zahl, die Heldt allerdings nicht bestätigt. Die Ausstiegsklausel, die zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht gegriffen hätte, beläuft sich auf 45,5 Millionen Euro.

Heldt informierte Draxler erst nach dem Spiel gegen Porto darüber, dass der Wechsel geplatzt ist. Der Profi habe es gefasst aufgenommen: “Warum sollte er enttäuscht sein?”, meinte Heldt. Vor zwei Jahren hatten Schalke und Draxler gemeinsam bereits ein Angebot des FC Arsenal abgelehnt.

Breitenreiter erleichtert

Trainer André Breitenreiter war natürlich erleichtert: “Julian ist ein Spieler, der für uns den Unterschied ausmachen kann.” Beim 0:0 gegen Porto, wo Franco Di Santo einen guten Einstand an der Seite von Klaas-Jan Huntelaar hatte, machte Draxler ein starkes Spiel. Da wusste er allerdings noch nicht, dass sein Wechsel geplatzt ist.

 
 

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