FC Schalke 04: 1. FC Köln an Donis Avdijaj interessiert - verlässt er die Schalker nun endgültig?

Donis Avdijaj vor der "Koempel Tribune" im Stadion von Roda Kerkrade, auf der bei den Spielen die Fans der Heimmannschaft stehen.
Donis Avdijaj vor der "Koempel Tribune" im Stadion von Roda Kerkrade, auf der bei den Spielen die Fans der Heimmannschaft stehen.
Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Köln/Gelsenkirchen. Momentan spielt Donis Avdijaj auf Leihbasis in der niederländischen Eredivisie bei Roda Kerkrade - im Juli kehrt der 21-jährige Stürmer aber zu seinem Stammverein FC Schalke 04 zurück.

Im Gespräch mit der WAZ hatte Avdijaj im März verkündet: "Es ist immer noch mein großer Traum, dass das, was auf Schalke in der Jugend für mich begonnen hat, bei den Profis ein geiles Ende nimmt. In meinem Wohnzimmer, in der Veltins-Arena.“

Donis Avdijaj vom FC Schalke 04 zum 1. FC Köln?

Doch es ist gut möglich, dass Avdijaj auf die Erfüllung dieses Traumes noch etwas warten muss: Der mutmaßliche Absteiger 1. FC Köln ist an Avdijaj interessiert - und Schalke wäre bestimmt gesprächsbereit.

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Avdijaj als Bittencourt-Nachfolger?

Der "Express" schrieb am Mittwochabend forsch, Avdijaj wäre ein guter Nachfolger von Leonardo Bittencourt und zitierte FC-Lizenzsportchef Frank Aehlig: "Donis zu uns? Das ist natürlich möglich. Seine Karriere hat einen Knick bekommen. Zuletzt hat er in Kerkrade in acht Spielen drei Tore gemacht." Nach unseren Informationen gab es tatsächlich eine lose FC-Anfrage für Avdijaj - mehr aber auch nicht. Von konkreten Verhandlungen sind Beteiligten noch weit entfernt.

Avdijaj war in seiner Jugendzeit der Star auf Schalke und erzielte ein Tor nach dem anderen. Der damalige Manager Horst Heldt stattete Avdijaj im März 2014 mit einem Profivertrag bis 2019 aus und ließ eine Ausstiegsklausel in Höhe von 47 Millionen Euro verankern. Doch als er vom Jugendspieler zum Profi wurde, lief es für Avdijaj nicht mehr. Lediglich unter Trainer Markus Weinzierl kam er in der Saison 2016/2017 auf zwölf Pflichtspieleinsätze (zwei Tore). Trainer Domenico Tedesco hatte Avdijaj im Sommer 2017 aussortiert.

Avdijaj: „Mein Zuhause ist woanders“

Roda Kerkrade ist Avdijajs zweite Station im Ausland. Von Januar 2015 bis Juni 2016 erzielte er 13 Tore in 45 Spielen für den österreichischen Bundesligisten Sturm Graz. In Kerkrade ist er nun ebenfalls beliebt. "Donis kommt mit seiner Art, Fußball zu spielen, super gut an. Er reißt die Fans mit und ist schon Publikumsliebling“, sagt der Ex-Schalker Marco van Hoogdalem, der als U19-Trainer bei Roda Avdijaj genau beobachtet.

„Graz ist wunderschön. Auch in Kerkrade ist alles super. Ich bin beiden Vereinen sehr dankbar. Aber mein Zuhause ist woanders“, sagte Avdijaj der WAZ. Ob es eine schnelle Rückkehr zum FC Schalke 04 gibt, ist aber offen.

 
 

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