Gelsenkirchen

Schalke 04: Dieter Hecking laut Bericht Top-Kandidat - ein anderer Trainer kam weniger gut an

Schalke 04 interessiert sich offenbar für Dieter Hecking.
Schalke 04 interessiert sich offenbar für Dieter Hecking.
Foto: dpa

Gelsenkirchen. Dieter Hecking ist offenbar der heißeste Anwärter auf die Nachfolge von Domenico Tedesco beim FC Schalke 04. Das berichtet der „Kicker“. Demnach wolle Schalke einen erfahrenen Bundesliga-Trainer, um wieder in ruhigere Gewässer zu kommen. Hecking ist aktuell noch Trainer bei Borussia Mönchengladbach, verlässt den Klub aber zum Saisonende.

Hecking wäre eine sichere Wahl für die Schalker. Der gebürtige Castrop-Rauxeler trainierte bereits Vereine wie Hannover 96, den 1. FC Nürnberg, den VfL Wolfsburg oder, aktuell, Borussia Mönchengladbach. Hier fiel der Trainer nach einer extrem erfolgreichen Hinrunde aber in Ungnade.

Schalke 04: Dieter Hecking fiel in Gladbach in Ungnade

Weil der ehemalige Titelkandidat Gladbach zuletzt aus den Champions-League-Rängen rutschte, entschlossen die Fohlen sich, Hecking zum Saisonende abzulösen. Gladbachs Sportdirektor Eberl begründete das mit einer „strategischen Entscheidung“

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Heckings Nachfolger wird der zwölf Jahre jüngere Marco Rose. „Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird“, so Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bei der Vorstellung des neuen Trainers.

Schalke hat kein interesse an Bruno Labbadia

Bei den Überlegungen der Schalker Bosse spielte demnach auch ein anderer Trainer eine Rolle: Bruno Labbadia. Doch „die allgemeine Begeisterung soll sich aber in Grenzen gehalten haben“, so der Kicker. Labbadia trainiert aktuell noch den VfL Wolfsburg, verlässt den Klub aber zum Saisonende.

Die Wolfsburger hätte Labbadia gerne behalten, der Ex-Profi hielt die Niedersachsen diese Saison von den Abstiegsrängen fern.

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Doch Labbadia entschied sich, seinen Vertrag nicht zu verlängern: „ Eine weitere Zusammenarbeit wäre für den VfL nur zielführend und sinnvoll, wenn ein konsequenter fachlicher Austausch zwischen den sportlichen Verantwortlichen über die gesamte Saison gegeben wäre. Da unsere Vorstellungen nicht zu einhundert Prozent übereinstimmen, habe ich für mich diesen Entschluss gefasst.“

Klar ist, dass Interimstrainer Huub Stevens nach der Saison auf jeden Fall nach der Saison aufhören wird. Der Schalker Jahrhunderttrainer hatte seine Karriere eigentlich schon beendet, sprang nur für seinen Herzensklub Schalke 04 noch einmal ein. (fel)

 
 

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