Gelsenkirchen

Dieses Mainzer Talent wäre fast beim FC Schalke 04 gelandet - doch Christian Heidel verhinderte es

Schalkes früherer Manager Horst Heldt wollte ihn 2015 zu den Königsblauen holen: Den Mainzer Torwart Florian Müller.
Schalkes früherer Manager Horst Heldt wollte ihn 2015 zu den Königsblauen holen: Den Mainzer Torwart Florian Müller.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Gelsenkirchen.  Dass Schalkes kommender Gegner Mainz 05 vor einer Woche beim Fast-Absteiger Hamburger SV mit einem 0:0 davon kam, lag vor allem an einem Spieler: Torwart-Talent Florian Müller (20) machte bei seinem Bundesliga-Debüt ein Super-Spiel und hielt unter anderem einen Elfmeter.

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Auch Schalkes Manager Christian Heidel kennt diesen Florian Müller noch aus seiner eigenen Mainzer Zeit und verriet am Mittwoch: „Ich habe mal verhindert, dass der zu Schalke gewechselt ist.“

Heidel gab Heldt einen Korb

Und das kam so: Schalke suchte im Sommer 2015 einen jungen Torwart und hatte sich auf Florian Müller festgelegt – der damalige Manager Horst Heldt wollte den Junioren-Nationalspieler holen.

Heidel, damals noch für Mainz verantwortlich, legte aber sein Veto ein und ließ sich von Heldt nicht umstimmen.

Breitenreiter lockte dann Nübel als Ersatz

Deswegen musste sich Schalke anderweitig umsehen und holte Alexander Nübel aus Paderborn – ihn kannte der damalige Cheftrainer André Breitenreiter von seiner vorherigen Station. Auch Nübel wird inzwischen eine gute Karriere vorhergesagt.

Florian Müller blieb in Mainz und nutzte jetzt seine Chance, als René Adler in Hamburg wegen einer Grippe ausfiel. Ob Müller auch gegen Schalke spielt, ist noch nicht sicher, aber Heidel weiß, was der Junge auf dem Kasten hat. „Der Mainzer Torwart-Trainer Stephan Kuhnert hat mir damals gesagt, Müller wäre das größte Talent, das er je gehabt hätte.“ Und deswegen wollte Heidel ihn nicht nach Schalke ziehen lassen...

 

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