Di Matteo plant auf Schalke mit Kevin-Prince Boateng

Schalke-Trainer Roberto Di Matteo mit Kevin Prince Boateng.
Schalke-Trainer Roberto Di Matteo mit Kevin Prince Boateng.
Foto: imago
Schalkes Trainer Roberto Di Matteo hat Kevin-Prince Boateng offenbar noch nicht abgeschrieben. Er will aber auch Sami Khedira von Real Madrid holen.

Gelsenkirchen.. Trainer Roberto Di Matteo vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 plant nach eigener Aussage weiter mit Kevin-Prince Boateng. „Der Konkurrenzkampf ist durch Leon Goretzka größer geworden, darum hat Kevin-Prince Boateng zuletzt nicht von Anfang an gespielt. Dennoch ist er ein wichtiger Spieler für uns, auf dem Platz und in der Kabine – auch für die Zukunft. Ich plane mit ihm“, sagte Di Matteo der Sport-Bild. Ähnlich hatte sich zuletzt auch Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies geäußert: „Ich habe Boateng noch nicht so abgehakt.“ Dabei könnte es sich aber auch um taktische Aussagen handeln, um Boatengs Marktwert zu steigern.

Denn einig ist sich Schalke offenbar, dass man alles daran setzen will, Sami Khedira zu holen. „Die Tür hier auf Schalke ist offen für ihn. Ich glaube, unsere Mannschaft braucht auf der Sechser-Position im Mittelfeld einen Spieler, der Persönlichkeit hat, der Leader-Qualitäten hat, der spielerisch gut ist und eine gute Übersicht hat. Das ist wichtig für die Achse einer Mannschaft“, erklärte Di Matteo. Er nennt den 28 Jahre alten Khedira einen „Weltklasse-Spieler“, der im „perfekten Fußball-Alter“ sei: „Deshalb gibt es viele Trainer auf der Welt, die ihn haben möchten. Auch ich“. Schalke hat einen genauen Finanzrahmen erstellt, zu dem Manager Horst Heldt die Verpflichtung des ablösefreien Weltmeisters von Real Madrid realisieren soll.

Schalke soll ein Auge auf Stürmer Robert Beric geworfen haben

Österreichischen Medien zufolge soll Schalke zudem ein Auge auf Rapid Wiens Torjäger Robert Beric (23) geworfen haben. Der slowenische Nationalstürmer hat in der österreichischen Bundesliga in dieser Saison bislang 20 Tore in 25 Spielen erzielt. Interessant: Heldt müsste in diesem Fall mit seinem Vor-Vorgänger Andreas Müller verhandeln: Denn der ist Manager von Rapid.

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