Gelsenkirchen

Darum hat Perchtold seinen Vertrag auf Schalke verlängert

Schalkes Co-Trainer Peter Perchtold (links) im Gespräch mit Cheftrainer Domenico Tedesco.
Schalkes Co-Trainer Peter Perchtold (links) im Gespräch mit Cheftrainer Domenico Tedesco.
Foto: firo

Gelsenkirchen. Wenn Christian Heidel über Co-Trainer Peter Perchtold spricht, gerät der Schalker Manager ins Schwärmen. „Peter Perchtold arbeitet vertrauensvoll und kompetent mit allen - angefangen natürlich mit Cheftrainer Domenico Tedesco – im Club zusammen. Er ist die ideale Besetzung des Co-Trainers im Trainerteam der Profiabteilung“.

Deshalb war es auch nur logisch, dass Heidel den Vertrag mit dem 34-Jährigen nun vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert hat. Domenico Tedesco hatte auf Schalke bereits Mitte August bis Juni 2022 unterschrieben. „Das hängt schon miteinander zusammen. Ich bin froh, dass es geklappt hat“, sagt Perchtold. „Im Trainerteam arbeitet man viel zusammen. Wir verstehen uns gut und deshalb haben wir unsere Verträge verlängert.“ Die Gespräche bezüglich des langfristigen Verbleibs auf Schalke seien aber schon zum Ende der vergangenen Saison geführt worden.

Dass Domenico Tedesco, der über Perchtold sagt, dass er mit ihm „sofort auf einer Wellenlänge war“, ein Vertragsangebot erhalten hat, das noch ein Jahr länger datiert ist, stört den gebürtigen Nürnberger überhaupt nicht. Im Gegenteil: „In beiden Fällen ist es eine vernünftige Laufzeit, bei der man sich aus Trainersicht nicht beschweren kann. Wir planen gemeinsam langfristig“, erklärt Perchtold.

Keine Panik nach zwei Niederlagen

Nach der vergangenen Saison, die die Schalker auf Tabellenplatz zwei und mit der Qualifikation zur Champions League beendet haben, läuft es aktuell sportlich allerdings nicht gut. Zum Saisonauftakt gab es in der Bundesliga zwei Niederlagen. Beim VfL Wolfsburg unterlagen die Schalker mit 1:2, das Heimspiel gegen Hertha BSC vor einer Woche haben die Schalker mit 0:2 verloren.

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Panik, dass nach einer bärenstarken Saison nun ein verkorkstes Jahr folgen könnte, hat auf Schalke aber niemand. Co-Trainer Peter Perchtold schon gar nicht: „Wir sind definitiv nicht zufrieden, trotzdem gab es über große Teile beider Partien Passagen, in denen wir vernünftig aufgetreten sind, auch mit dem Ball.“

Das Aufgebot von Spielern ist seit vergangenem Montag überschaubar. Viele Schalker Profis sind derzeit mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Das hält das Trainerteam aber nicht davon ab, mit den Spielern, die auf Schalke geblieben sind, trotzdem hochkonzentriert zu arbeiten. Gleich zu Beginn der Woche stehen zwei Doppelschichten auf dem Plan. Am Montag und am Dienstag wird zweimal trainiert. Los geht‘s nach dem trainingsfreien Wochenende am Montag um 10.30 Uhr.

Die Spieler, die in ihren Nationalmannschaften zum Einsatz kommen, stehen selbstverständlich unter der genauen Beobachtung von Tedesco und Perchtold. „Wenn unsere eigenen Spieler auf Reise sind, verschaffen wir uns natürlich einen Überblick“, sagt Perchtold, der auf viele Einsatzminuten seiner Spieler und natürlich auch auf gute Ergebnisse hofft. „Wenn die Jungs mit gestärktem Selbstvertrauen zurückkommen, ist das für uns eine positive Geschichte.“

Am Samstag in Mönchengladbach

Am nächsten Samstag sind die Schalker dann wieder in der Bundesliga gefordert, Gegner ist Borussia Mönchengladbach. Anstoß im Borussia-Park ist um 18.30 Uhr. Nach dem Null-Punkte-Start wollen die Schalker das Ruder herumreißen. „Es gilt, über eine stabile Defensive und mutiges Zweikampfverhalten positive Erlebnisse zu schaffen und Selbstvertrauen zu bekommen“, sagt Perchtold. Eine gute Idee. Denn eine Woche später kommt der FC Bayern München in die Arena.

 
 

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